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Kurz vor Piraten-Überfall: Russisches Kriegsschiff rettet Containerschiff vor Westküste Afrikas

© SNA / Pawel Lwow / Zur BilddatenbankDer Zerstörer „Vize-Admiral Kulakow“ (Archivbild)
Der Zerstörer „Vize-Admiral Kulakow“ (Archivbild) - SNA, 1920, 26.10.2021
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Russische Marinesoldaten haben eine Kaperung eines unter panamaischer Flagge fahrenden Containerschiffs durch Piraten im Golf von Guinea verhindert. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums in Moskau hervor.
Demnach empfing der russische Zerstörer „Vize-Admiral Kulakow“ gegen 13 Uhr am Montag ein Notsignal des Containerschiffs „MSC Lucia“, das von Togo nach Kamerun fuhr. Die Alarmbotschaft habe berichtet, dass unbekannte Männer auf einem Schnellboot versuchten, das Containerschiff zu kapern. Die Besatzung des Frachtschiffs habe sich im Einklang mit den Dienstanweisungen im Maschinenraum versteckt.
Daraufhin sei ein Militärhubschrauber Ka-27PS mit Marineinfanteristen an Bord vom russischen Schiff aus in die Luft abgehoben und zum vermutlichen Tatort geflogen.
„Als der Militärhubschrauber im Anflug war, verließen die Piraten das Schiff, bestiegen das Schnellboot und fuhren mit voller Geschwindigkeit Richtung Küste“, heißt es in der Mitteilung.
Der Hubschrauber habe einen Rundflug um das Schiff gemacht, woraufhin ein Anti-Terror-Team von der „Vize-Admiral Kulakow“ an Bord gekommen sei, das die Besatzung befreit und das Schiff untersucht habe.
Zuvor hatte das Webportal Dryad Global, das sich auf die Sicherheit im Seeverkehr spezialisiert, berichtet, dass ein unter der Flagge von Panama fahrendes Containerschiff im Golf von Guinea von einer unbekannten Zahl von Angreifern attackiert worden sei. Der Vorfall ereignete sich demnach 86 Seemeilen südwestlich des nigerianischen Ölterminals Agbami.
Seit drei Wochen operiert die Schiffsgruppe der russischen Nordflotte, die aus dem großen U-Boot-Abwehrschiff „Vize-Admiral Kulakov“, dem Tanker „Akademik Paschin“ und dem Rettungsschlepper „Altai“ besteht, im Golf von Guinea. Die Gruppe gewährleistet die Sicherheit der zivilen Schifffahrt, indem sie die Lage über Wasser mit Hilfe bordgestützter Luftfahrzeuge überwacht.
Im Laufe ihres Anti-Piraten-Einsatzes haben die russischen Marinesoldaten unter anderem mehrere zivile Schiffe untersucht.
Russisch-chinesishe Übung „Zusammenwirken auf See – 2021“ - SNA, 1920, 24.10.2021
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Der Zerstörer „Vize-Admiral Kulakow“ hatte seine derzeitige Fernunternehmung bereits am 28. Juni gestartet, als er den Hauptstützpunkt der Nordflotte, Seweromorsk, verlassen hatte. Seitdem legte das Schiff mehr als 20.000 Seemeilen zurück und hat Häfen von fünf Ländern besucht. Zunächst nahm die Schiffsbesatzung an der Parade anlässlich des Marinetages in Kronstadt unweit von Sankt Petersburg teil. Danach wurde das Kriegsschiff in einer Kommandostabsübung der Nordflotte im Atlantik eingesetzt.
Vom 18. August bis zum 23. September operierte das Schiff im Mittelmeer, indem es unter anderem Häfen in Algerien, Syrien und Zypern angelaufen war. Auch führte es eine Reihe von Übungen zur Abwehr eines Schiffsverbandes und zur Suche nach gegnerischen U-Booten durch.
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