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Protestaufruf der Opposition: Kuba wirft USA „beschämende“ Destabilisierung vor

© AFP 2021 / ALFREDO ESTRELLAKubanischer Präsident Miguel Díaz-Canel
Kubanischer Präsident Miguel Díaz-Canel  - SNA, 1920, 26.10.2021
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Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat den Vereinigten Staaten vorgeworfen, die Karibikinsel destabilisieren zu wollen, wie die Zeitung „Granma“ berichtete. Dabei spielt die Botschaft dieses Landes in Kuba ihm zufolge eine aktive Rolle.
Als Hintergrund gelte ein Aufruf der Opposition, trotz Verbots an einer Demonstration am 15. November teilzunehmen. Nach Angaben der Behörden haben die Organisatoren Verbindungen zu Washington. Oppositionsgruppen würden von der diplomatischen Vertretung der Vereinigten Staaten ermutigt und gefördert.
„Die US-Botschaft in Kuba beharrt auf ihrer traurigen und beschämenden Rolle der Untergrabung der inneren Ordnung in unserem Land“, twitterte Díaz-Canel am Montag (Ortszeit).
„Angesichts dieser Verhaltensweisen werden wir nicht tatenlos zusehen. Wie während des vieljährigen Kampfes sind wir fest entschlossen, ihnen zu widerstehen und sie anzuprangern“, schrieb er weiter.
Die Regierung habe den geplanten Protest als „Provokation“ bezeichnet und verboten, schreibt die Zeitung „Granma“.
Díaz-Canel warnte vor dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei am Sonntag, dass es „genug Revolutionäre auf der Insel gibt, um (...) jeder Art von Demonstration entgegenzutreten, die darauf abzielt, die Revolution zu zerstören“.

Proteste in Kuba

Im Juli war es zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu Massenprotesten in zehn Gemeinden Kubas gekommen. An den Protestmärschen nahmen schätzungsweise Tausende Menschen teil. Die Demonstranten forderten unter anderem „freie Wahlen“ und die Lösung der sozialen Probleme.
Regierungsanhänger gehen in Havanna auf die Straße - SNA, 1920, 15.07.2021
Kubanischer Präsident vermeldet Dutzende Verletzte bei Unruhen
Nach dem Aufruf des Präsidenten Miguel Díaz-Canel, auf die Straße zu gehen und Provokationen abzuwehren, führten die Anhänger der Regierung und der Kommunistischen Partei ihre eigenen Märsche in den Städten des Landes durch.
Die kubanische Regierung warf den Vereinigten Staaten vor, hinter den Protesten im Land zu stecken. Washington wies die Anschuldigungen zurück.
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