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Orban und Le Pen für neue Parteiformation der Rechten in Europa

© REUTERS / BERNADETT SZABOMarine Le Pen (l.) von der rechtsextremen Partei Rassemblement National (RN) und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban. Budapest, 26. Oktober 2021
Marine Le Pen (l.) von der rechtsextremen Partei Rassemblement National (RN) und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban. Budapest, 26. Oktober 2021 - SNA, 1920, 26.10.2021
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Ungarns Regierungschef Viktor Orban und die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen haben sich für eine neue politische Formation der Rechten in Europa ausgesprochen.
„Europas Parteienlandschaft ist im Umbruch“, sagte Orban nach einem Treffen mit Le Pen am Dienstag vor der Presse in Budapest. „Wir organisieren uns, wir sind aktiv, wir wollen eine Rolle bei diesem Umbruch spielen.“
Le Pen zufolge werden die Rechten „eines Tages eine große Fraktion im europäischen Parlament haben“. Wer einer solchen Fraktion angehören würde, blieb noch offen.
Le Pen ist die bestimmende Figur des Rassemblement National (RN). Im nächsten Frühjahr tritt sie bei der Präsidentenwahl in Frankreich an. Den Parteivorsitz hatte sie deshalb im Vormonat an ihren Stellvertreter Jordan Bardella übergeben.
Orbans rechtsnationale Regierungspartei Fidesz hatte im März dieses Jahres die bürgerliche Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) verlassen, der auch CDU und CSU angehören. Die zwölf Fidesz-Abgeordneten im Europaparlament sind seitdem fraktionslos. Orban sucht jetzt fieberhaft nach Bündnispartnern am rechten Rand des europäischen Parteienspektrums.
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Er traf in den letzten Monaten unter anderen den früheren italienischen Innenminister Matteo Salvini (Lega), den spanischen Rechtspopulisten Santiago Abascal (Vox) und den französischen Rechtsausleger Éric Zemmour, der bei der Präsidentenwahl Le Pen Konkurrenz machen könnte.
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