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Bloomberg kritisiert mangelnde Geschlechtergleichheit und Sicherheit für Frauen in Großstädten

© AFP 2021 / WILLIAM WESTDemonstranten protestieren gegen sexuelle Belästigungen und die Geschlechterungleichheit. Melbourne, 15. März 2021
Demonstranten protestieren gegen sexuelle Belästigungen und die Geschlechterungleichheit. Melbourne, 15. März 2021 - SNA, 1920, 26.10.2021
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Das kanadische Toronto ist laut einem von der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg erstellten Ranking „die beste Stadt der Welt in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Lebensqualität der Frauen“.
Zugleich weist die Agentur in der am Dienstag veröffentlichten Studie darauf hin, dass keine der 15 aufgelisteten Städte genug tue, um Frauen zu schützen und die Geschlechtergleichheit herzustellen. Toronto stehe mit 3,66 Zählern auf einer fünfstufigen Skala.
Journalisten und Experten der Agentur nahmen 15 Städte unter die Lupe, in denen Business in großem Stil betrieben wird. Unter den ersten zehn Metropolen sind auch Sydney, Singapur, Paris, London, Berlin, Tokio, Hongkong, New York und Amsterdam. Schlusslicht ist Sao Paulo in Brasilien mit 2,68 Zählern. Russische Städte blieben außen vor.

Bewertung nach mehreren Kriterien

Bei der Bewertung wurden mehrere Kriterien mit berücksichtigt, darunter Sicherheitsniveau, Mobilität, Geschlechter(un)gleichheit, Einkommen der weiblichen Bewohner sowie die Höhe staatlicher Leistungen und sonstige Vergünstigungen für Frauen im Schwangerschaftsurlaub. Dabei bedienten sich die Autoren öffentlich zugänglicher Daten sowie befragten in jeder Stadt mindestens 200 arbeitende Frauen.
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Den Ergebnissen zufolge sind mehrere Frauen in Großstädten mit sexueller Belästigung oder mit sonstiger unerwünschter Aufmerksamkeit vonseiten unbekannter Menschen konfrontiert. Mehrere Befragte behaupteten, sie seien mit Männern nicht gleichberechtigt.
Bloomberg stellte ferner fest, dass Frauen in asiatischen Ländern, so in Südkorea und Japan, die meisten Schwierigkeiten hätten, leitende Positionen im Business zu belegen.
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