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Deutliche Mehrheit für einen kompletten Rückzug von Ex-Bundeskanzler Kurz – Umfrage

© REUTERS / LEONHARD FOEGERÖsterreichs Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz
Österreichs Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz - SNA, 1920, 25.10.2021
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Nach seinem Rücktritt vom Posten des österreichischen Bundeskanzlers wechselte Sebastian Kurz auf die Abgeordnetenbank. Doch sollte der skandalumwitterte Politiker Klubobmann und Parteichef der ÖVP bleiben? Eine Mehrheit sagt: Nein.
In einer Telefon- und Online-Befragung im Auftrag von APA und ATV hat sich eine Mehrheit der 800 Befragten dafür ausgesprochen, dass Sebastian Kurz sich komplett aus der Politik zurückziehen sollte. Darüber berichtet die „Kronen Zeitung“ am Montag. So stimmten 65 Prozent für seinen Rückzug, 27 Prozent dagegen, acht Prozent machten keine Angaben. Aufgeschlüsselt nach Parteien zeigen sich aber deutliche Unterschiede. Während die Zustimmung für Kurz‘ Rücktritt bei Wählern der Grünen (77 Prozent), der FPÖ (80 Prozent), der SPÖ (82 Prozent) und der Neos (86 Prozent) sehr hoch ist, befürworten von den Wählern seiner eigenen Partei lediglich dreizehn Prozent seinen Rückzug. 81 Prozent sind für Kurz‘ Verbleib in seinen Ämtern.
Auf die Frage, welche Person als ÖVP-Kanzler geeignet wäre, kann Kurz ebenso wenig überzeugen. Nur 23 Prozent der Befragten finden ihn demnach „sehr“ oder „eher geeignet“. Sein Nachfolger Alexander Schallenberg kommt auf 41 Prozent Zustimmung. Das ist zwar deutlich mehr, jedoch halten auch ihn 46 Prozent der Befragten für ungeeignet. Bei ÖVP-Wählern kommt Schallenberg auf 88 Prozent Zustimmung.
Österreichs Ex-Kanzler Christian Kern (SPÖ) - SNA, 1920, 20.10.2021
Österreich
„Erbsünde der SPÖ“ – Österreichs Ex-Kanzler Kern zur Inseratenpolitik seiner Partei
Ähnliche Zustimmungs- und Ablehnungswerte erhalten die ÖVP-Minister: Innenminister Karl Nehammer (22 Prozent Zustimmung/63 Prozent Ablehnung), Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (18/61) und Europaministerin Karoline Edtstadler (15/58). Wie die „Krone“ schreibt, stehen die Minister in der Kritik, weil sie in der Regierungskrise gesagt hätten, sie würden im Fall eines Rücktritts von Kanzler Sebastian Kurz auch zurücktreten, dann aber im Amt geblieben seien.
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