Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nur wenig Nebenwirkungen: Stiko-Chef Mertens weist Kimmichs Bedenken zu Corona-Impfung zurück

© REUTERS / Odd AndersenLeiter der Ständigen Impfkommission Thomas Mertens
Leiter der Ständigen Impfkommission Thomas Mertens - SNA, 1920, 25.10.2021
Abonnieren
Der Leiter der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bedenken von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich zur Corona-Impfung wegen fehlender Langzeitstudien zurückgewiesen, wie die DPA am Montag berichtete. Mertens zufolge ist es nur zu einigen Nebenwirkungen gekommen, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten sind.
„Joshua Kimmich ist sicher ein ausgewiesener Fachmann in Fragen des Fußballs, aber kein Fachmann in Fragen der Impfung und der Impfstoffe. Dennoch hat er mit seinen Bedenken einem Problem Ausdruck verliehen, das sicher bei manchen Menschen in unserer Gesellschaft so gesehen wird“, sagte Mertens gegenüber der Agentur.
Wenn ein Impfstoff zur Verwendung an Menschen freigegeben wird, gebe es begleitende Studien, die genau untersuchten, ob es bei der Anwendung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen könne, erwiderte Mertens.
„Man muss bedenken, dass mittlerweile sieben Milliarden Dosen an Menschen mit Covid-19-Impfstoff verimpft worden sind“, sagte er.
„Dass es bei der Anwendung eines Impfstoffes über knapp ein Jahr keine Zehnjahres-Beobachtungsstudien geben kann, ist klar.“
Das gelte aber nicht nur für jeden anderen Impfstoff auch, der neu angewendet werde, sondern auch für jedes neue Medikament.
„Neben den Zulassungsstudien wissen wir aus den begleitenden Studien, dass es nur zu einigen Nebenwirkungen gekommen ist, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten sind“, sagte der Stiko-Chef.
In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Nebenwirkungen nach einer Impfung „nicht vorkommen, beziehungsweise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impfstoffen“ gewesen seien.
Bayern-Profi  Joshua Kimmich auf dem Trainingsgelände des FC München,  13. September 2021 - SNA, 1920, 23.10.2021
„Ein paar Bedenken“: Bayern-Star Kimmich gegen Corona ungeimpft
Am Samstag hatte der Profispieler des FC Bayern Kimmich in einem Interview mit dem TV-Sender Sky zugegeben, nicht gegen das neuartige Coronavirus vakziniert zu sein. Dennoch sieht er sich nicht als Corona-Leugner oder Impfgegner. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“.

Aktueller Impfstatus in Deutschland

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand 23. Oktober, 09.07 Uhr) wurden in Deutschland 55.045.227 Menschen (66,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) vollständig gegen Covid-19 immunisiert. Insgesamt haben 57.468.294 Menschen (69,1 Prozent) mindestens eine Dosis erhalten.

Corona-Stand in Deutschland

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle in Deutschland ist binnen eines Tages laut dem Robert Koch-Institut (Stand: 25. Oktober, 03:23 Uhr) um 6573 auf insgesamt 4.472.730 gestiegen. Weitere 17 Todesfälle wurden demnach innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Insgesamt sind damit bislang 95.117 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала