Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Militärputsch im Sudan, Tödliche Filmwaffe enthielt Patrone, Hurrikan in Mexiko erwartet

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 25.10.2021
Abonnieren
Militärputsch im Sudan; Habeck über Ampel-Gespräche; Spahn weiter für Ende der epidemischen Lage; Kretschmann will Kirchensteuer erhalten; Tödliche Filmwaffe enthielt Patrone; Hurrikan Rick in Mexiko erwartet
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Militärputsch im Sudan

Im Sudan hat es offenbar erneut einen Militärputsch gegeben. Mindestens fünf Regierungsvertreter wurden festgenommen, unter ihnen die Minister für Industrie und Information. Wo sich Regierungschef Abdalla Hamdok derzeit aufhält ist unklar. Nach Medienberichten ist sein Haus von Sicherheitskräften umstellt. Sudanesische Beamte teilten überdies mit, dass das Internet und alle Telefonverbindungen ausgefallen seien. Der Flughafen in der Hauptstadt Khartum wurde geschlossen. Die Verhaftungen erfolgten nach Wochen wachsender Spannungen zwischen der zivilen und der militärischen Führung des Sudan. Nach dem Sturz des Präsidenten al-Baschir 2019 hatte das nordafrikanische Land eine aus Militär und Zivilisten zusammengesetzte Regierung gebildet. Erst im September war ein Putschversuch gescheitert.

Habeck über Ampel-Gespräche

Die Besetzung von Ministerposten und der Zuschnitt von Ministerien sind laut Grünen-Chef Robert Habeck in den bisherigen Gesprächen zur Bildung einer Regierung mit SPD und FDP noch kein Thema gewesen. Das habe man sich für das Ende der Verhandlungen aufgehoben, sagte er der ARD. Es gebe keine Koppelungsgeschäfte, auch über das Finanzministerium sei nicht gesprochen worden, das sei alles Schattenboxen, beteuerte er. Man habe nur über Inhalte geredet, nicht über Personen und nicht über Ressorts. Und das sei auch richtig so.

Spahn weiter für Ende der epidemischen Lage

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält ein Auslaufen der sogenannten epidemischen Lage nationaler Tragweite in der Corona-Pandemie weiter für angebracht. Im ZDF sagte Spahn, der vom Bundestag festgestellte Ausnahmezustand könne aus seiner Sicht beendet werden, weil vier von fünf Erwachsenen geimpft seien. Das Thema sorgt seit Tagen für Diskussionen, auch wegen der steigenden Infektionszahlen. Kritiker befürchten einen Flickenteppich an Maßnahmen und Regelungen, wenn die epidemische Notlage ausläuft.

Kretschmann will Kirchensteuer erhalten

Eine Abschaffung der Kirchensteuer ist nach Angaben des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann kein Thema für die geplante Ampelkoalition. Man habe wirklich andere Probleme, als sich an solchen Fragen abzuarbeiten. Außerdem sind dafür die Länder zuständig. Die Kirchensteuer sei eine Dienstleistung des Staates – und die wird auch bleiben. Die Kirchensteuer wird über das Finanzamt von berufstätigen Kirchenmitgliedern eingezogen und an die Kirchen weitergeleitet. Sie beträgt in der Regel neun Prozent der Lohn- und Einkommenssteuer, in einigen Bundesländern acht Prozent.

Tödliche Filmwaffe enthielt Patrone

Drei Tage nach dem Tod von Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins durch eine versehentlich ausgelöste Requisitenwaffe an einem Western-Set in New Mexiko hat die Polizei Details aus zwei Untersuchungsberichten veröffentlicht. Demnach hatte ein Regieassistent Schauspieler Alec Baldwin bei der Übergabe der Pistole versichert, dass es sich um eine „kalte Waffe“ ohne Munition handele. Der Assistent habe nicht gewusst, dass eine Patrone in der Waffe steckte, heißt es in dem Bericht weiter. Der zweite Bericht zitiert Aussagen des bei dem Unfall ebenfalls verletzten Regisseurs Joel Souza. Dieser hatte bestätigt, dass am Donnerstagmorgen eine neue Kameracrew engagiert werden musste, weil ein davor eingesetztes Team die Produktion verlassen hatte. Der Regieassistent, der Baldwin die Waffe gab, habe bereits bei einer früheren Produktion Sicherheitsstandards verletzt.

Hurrikan Rick in Mexiko erwartet

Hurrikan „Rick“ trifft in den kommenden Stunden auf die Pazifikküste Mexikos. Er näherte sich dem Land mit heftigem Regen. Wie das Hurrikanzentrum der USA mitteilte, hatte der Sturm auf dem Weg zur Küste von Mexiko Windgeschwindigkeiten von um die 140 Kilometer pro Stunde. Der US-Behörde zufolge könnte der tropische Wirbelsturm Sturzfluten und Schlammlawinen auslösen. Die Hurrikanwarnung gilt für Orte westlich der berühmten Strandstadt Acapulco.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала