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Forscher verbinden Impfstoffe von AstraZeneca und Pfizer mit seltenen neurologischen Komplikationen

© REUTERS / Dado RuvicPfizer-Impfstoff
Pfizer-Impfstoff - SNA, 1920, 25.10.2021
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Impfungen mit den Corona-Impfstoffen der Hersteller Biontech/ Pfizer und AstraZeneca könnten laut einer neuen Studie zu „sieben seltenen neurologischen Komplikationen“ führen.
Die Zeitung „Financial Times“ berichtete am Montag von einer britischen Studie zu Nebenwirkungen der Impfstoffe BioNTech/Pfizer und Oxford/AstraZeneca, die auf Daten von 32 Millionen geimpften Erwachsenen in England basiert.
Die Studie hat unter anderem ergeben, dass bei denjenigen, die ihre erste AstraZeneca-Impfung erhielten, die Zahl der Fälle des Guillain-Barré-Syndroms gestiegen sei: 38 zusätzliche Personen auf die übliche Inzidenzrate pro 10 Millionen Menschen. Das Syndrom verursacht Muskelschwäche, Schmerzen oder Taubheitsgefühl und führt in schwereren Fällen zu Lähmungen.
Darüber hinaus bestand innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung mit Pfizer nach Angaben der Forscher ein erhöhtes Risiko – vor allem bei weiblichen Patientinnen – für einen hämorrhagischen Schlaganfall bzw. eine Hirnblutung (ca. 60 zusätzliche Fälle pro 10 Millionen Menschen).
Jedoch betonte Professor Aziz Sheikh von der Universität Edinburgh, dass die Nebenwirkungen so selten seien, dass es sich um wenige Inzidenzfälle pro Millionen handele. Außerdem sei das Risiko aller sieben neurologischen Komplikationen bei Covid-Infizierten wesentlich höher, als bei Geimpften: Der Virus verursacht 145 zusätzliche Fälle von Guillain-Barré-Syndrom pro 10 Millionen Menschen und 123 zusätzliche Fälle von Enzephalitis, Meningitis und Myelitis, Entzündungen des Gehirns und des Rückenmarks.
Die Studie untersuchte Daten von Personen, die von Dezember bis Mai geimpft wurden. Von den 32 Millionen Geimpften wurden 20 Millionen mit AstraZeneca und 12 Millionen mit Pfizer geimpft. Ihre Daten wurden mit den Daten von zwei Millionen Menschen verglichen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden.
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