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EU-Kommission prüft Vorwürfe gegen Gaslieferanten

Gaspipelines - SNA, 1920, 25.10.2021
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Die EU-Kommission prüft derzeit nach Angaben eines Sprechers Vorwürfe gegen die Unternehmen, die Gas auf den EU-Markt liefern, in Bezug auf Verstöße gegen interne Wettbewerbsregeln. Einige EU-Abgeordnete hatten zuvor eine Untersuchung gegen den russischen Energiekonzern Gazprom gefordert.
Der Pressesprecher der EU-Kommission sagte gegenüber RIA Novosti, alle Beschuldigungen einesmöglichen wettbewerbswidrigen Verhaltens der Unternehmen, die Erdgas produzieren und nach Europa liefern, würden aktuellgeprüft. Die Kommission wolle damit bestätigen, „ob die aktuelle Situation auf den Gasgroßhandelsmärkten in Europa mit dem Geschäftsverhalten der Marktteilnehmer korreliert werden kann.“
Ein Verstoß gegen die EU-Wettbewerbsregeln könne nur dann festgestellt werden, so der Kommissionssprecher, wenn es wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen oder ein solches Handeln gebe sowie wenn es zu einem Missbrauch durch ein marktbeherrschendes Unternehmen komme.

EU-Abgeordnete fordern Untersuchung gegen Gazprom

Zuvor hatte eine Gruppe von EU-Parlamentsabgeordneten nach Angaben von Polskie Radio gefordert, dass die Europäische Kommission die Handlungen von Gazprom untersucht. Dem russischen Monopolunternehmen wurde vorgeworfen, Marktmanipulation und Erpressung zu nutzen, um eine schnelle Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zu erzwingen. Das kollektive Schreiben an die Europäische Kommission, welches 14 polnische Politiker unterzeichneten, hatte derlitauische Abgeordnete Andrius Kubilius initiiert.
Die Kommission habe das Schreiben erhalten und werde „zu gegebener Zeit darauf antworten“, sagte der Sprecher. Dabei lägen der EU-Kommission zurzeit keine Fakten vor, die auf Spekulationen auf dem Gasmarkt hindeuten könnten, sagte zuvor die Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

Gaslieferungen von Gazprom

Die rasant gestiegenen Energiepreise haben vielerorts in Europa Sorgen ausgelöst. Kritiker werfen Gazprom vor, nicht auf die erhöhte Nachfrage in Europa zu reagieren, um eine rasche Inbetriebnahme der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zu erwirken.
Im Oktober berichtete Gazprom jedoch, dass seine Gasexporte von Januar bis September um 15,3 Prozent auf 145,8 Milliarden Kubikmeter Gas gestiegen sind. Dies ist der zweithöchste Wert innerhalb von neun Monaten in der gesamten Geschichte der Gazprom-Lieferungen.
Das Logo des russischen Gasriesen Gazprom  - SNA, 1920, 25.10.2021
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