Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Erdrutsche und Hochwasser in Indien: Totenzahl steigt auf 76

© REUTERS / REUTERS TVHochwasser in Indien
Hochwasser in Indien - SNA, 1920, 25.10.2021
Abonnieren
Die Zahl der Toten bei Erdrutschen und Überschwemmungen im indischen Bundestaat Uttarakhand, die durch schwere Regenfälle verursacht wurden, ist auf 76 gestiegen, weitere 14 gelten als vermisst, wie die Zeitung „The Times of India“ unter Verweis auf den Polizeichef des Bundesstaates Ashok Kumar berichtete. Zuvor war von 46 Toten die Rede gewesen.
„59 der 76 Toten befinden sich in der Region Kumaon, weitere 17 in der Region Garhwal. Unter den 14 Vermissten wurden sechs Menschen entweder weggespült oder lebendig unter den Trümmern begraben“, sagte er auf einer Pressekonferenz.
Auch acht Touristen, die im Vorgebirge des Himalayas gewandert seien, gälten als vermisst.
Kumar betonte, dass die Polizei bei der Rettungsoperation 48.000 Menschen aus der am stärksten betroffenen Region Kumaon und 500 aus der Region Garhwal evakuiert habe.

Heftige Regenfälle in Uttarakhand

Heftige Regenfälle im indischen Bundestaat Uttarakhand in der vorigen Woche haben zu Erdrutschen und Überschwemmungen geführt und den Verkehr zwischen einigen Ortschaften unterbrochen.
Rettungskräfte evakuieren Menschen nach heftigen Regenfällen in einem Dorf Chhara im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand, Indien, 20. Oktober 2021. - SNA, 1920, 20.10.2021
Heftige Unwetter in Indien und Nepal: Mehr als 100 Tote und dutzende Vermisste
So wurde der Verkehr mit dem Kurort Nainital sowie den Städten Kaladhungi, Haldwani und Bhowali im Vorgebirge des Himalayas völlig eingestellt. Indes warnten indische Meteorologen vor weiteren starken Regenfällen in den kommenden Tagen und empfahlen den Bewohnern, ihre Häuser aus Sicherheitsgründen nicht zu verlassen.
Überschwemmung in Hyderabad, Pakistan (25.08.2020) - SNA
Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020

Die Überschwemmungen und Sturzfluten in Pakistan waren die tödlichsten Naturkatastrophen des Jahres 2020, heißt es in der Jahresbilanz der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft „Munich Re“. Dort starben rund 400 Menschen. Hunderte Menschen verloren ihre Leben wegen Überschwemmungen und Sturzfluten auch in Ruanda, Uganda und Kenia (zusammen 281 Todesfälle bei den Naturkatastrophen vom Mai), Bangladesch (281 Tote), Afghanistan (190) und Karibik-Region (183 Tote wegen des Hurrikans Eta vom November). Insgesamt starben etwa 8.200 Menschen bei den Naturkatastrophen.

ExpandierenMinimieren
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала