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Angeblich aus Russland: Microsoft meldet neue Welle von Hackerangriffen

© SNA / Vera Golosova  / Zur BilddatenbankMicrosoft-Büro in New York (Archiv)
Microsoft-Büro in New York (Archiv) - SNA, 1920, 25.10.2021
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Die angeblich russische Hackergruppe, die hinter dem Cyberangriff auf den IT-Dienstleister SolarWinds Ende 2020 steckte, hat nach Erkenntnissen von Microsoft ihre Aktivitäten in den letzten Monaten deutlich intensiviert.
Seit Mai seien allein rund 140 Technologie-Dienstleister über Angriffe unterrichtet worden, teilten Microsofts Sicherheitsforscher mit. Bei bis zu jedem Zehnten von ihnen seien die Hacker erfolgreich gewesen.
Die angeblich in Russland ansässige Gruppe „Nobelium“ habe in den USA die Computersysteme von Hunderten Unternehmen und Organisationen ins Visier genommen, so der weltgrößte Softwarehersteller. Attackiert worden seien zuletzt vor allem Anbieter und Dienstleister im Bereich Cloud-Computing. Die Angriffe auf diese Branche seien Teil einer größeren Kampagne, erklärte Microsoft in einem auf Sonntag datierten Blogeintrag. Das Unternehmen habe von Anfang Juli bis zum 19. Oktober mehr als 600 Kunden darüber informiert, dass sie Ziel eines Hackerangriffs geworden seien.
Die Erfolgsquote der Attacken liege im niedrigen einstelligen Prozentbereich. „Die jüngste Aktivität ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Russland versucht, einen langfristigen, systematischen Zugriff auf Technologie-Lieferketten zu erreichen – und einen Mechanismus zu schaffen, mit dem für die russische Regierung interessante Ziele jetzt oder in der Zukunft überwacht werden können“, schrieben die Microsoft-Experten.
Nämlich auf die von Microsoft erwähnte Hackergruppe Nobelium wurde zuletzt eine großangelegte Attacke zurückgeführt, die dem US-Softwarehersteller SolarWinds galt.
Über IT-Wartungssoftware der Firma Solarwinds waren die Angreifer vermutlich zu Spionage-Zwecken in Computernetzwerke von US-Regierungsbehörden eingedrungen, unter anderem beim Finanz- und Energieministerium. Der Angriff wurde Ende vergangenen Jahres festgestellt. Das genaue Ausmaß der dabei erbeuteten Informationen ist bis heute nicht öffentlich geworden. Die US-Regierung und IT-Sicherheitsforscher vermuten hinter der Attacke Hacker mit Verbindungen zum russischen Auslandsgeheimdienst. Moskau wies die Vorwürfe stets zurück.
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