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„Seriosität ist unabdingbar“: Seehofer traut Scholz das Kanzleramt zu

© AP Photo / Hannibal HanschkeHorst Seehofer (Archivbild)
Horst Seehofer (Archivbild) - SNA, 1920, 24.10.2021
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Bundesinnenminister Horst Seehofer schätzt den designierten Kanzler Olaf Scholz nach eigenen Worten für seine Seriosität sehr und traut dem SPD-Politiker die Kanzlerschaft zu. Aber auch der CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet hätte Kanzler gekonnt, meinte der bayerische Ex-Ministerpräsident im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“.
Auf die Frage der Zeitung, ob er Scholz die Aufgabe zutraue, sagte Seehofer: „Ja. Ich kenne Olaf Scholz sehr gut, habe mit ihm als Finanzminister im Kabinett zusammengearbeitet.“
Trotz aller politischen Unterschiede gehöre Scholz zu den Politikern, die er wegen ihrer Seriosität sehr schätze, fügte Seehofer in dem Interview hinzu: „Seriosität in der Politik sei unabdingbar, auch für die Sicherheit im Land.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (Archiv) - SNA, 1920, 22.10.2021
Merkel kann „ruhig schlafen“ nach Scholz‘ Einzug ins Kanzleramt
„Auch Armin Laschet hätte Kanzler gekonnt. Durch die Uneinigkeit in der Union standen wir uns allerdings selbst im Weg“, sagte Seehofer, dessen Amtszeit als Innenminister offiziell am Dienstag endet. Der CSU-Politiker warte die Union „auf eine brüchige Tektonik der drei Koalitionspartner in der Ampel“ zu setzen:
„Wir müssen mit guten Ideen Opposition machen und nicht mit Allgemeinplätzen“, betonte er. Es helfe nicht, immer nur vor einem Links-Rutsch zu warnen. „Wir müssen klarer definieren, für was wir stehen.“
Nach seinem bevorstehenden Wechsel in die Rente wolle er seine politischen Kontakte „unter menschlichen Gesichtspunkten“ weiter pflegen, sagte Seehofer „Aber nicht öffentlich. Ich möchte nicht als alter weißer Mann auftreten, der alles besser weiß“, so der 72-Jährige.
SPD, Grüne und FDP hatten am Donnerstag ihre Koalitionsverhandlungen begonnen. Die drei Parteien streben an, in der Woche vom 6. bis zum 10. Dezember eine gemeinsame Bundesregierung mit dem bisherigen Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz an der Spitze zu bilden.
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