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Ab 2022 in Österreich: Assistierter Suizid durch Sterbeverfügung für Schwerkranke möglich – Bericht

© CC0 / vitalworks / PixabayKrankenhaus (Symbolbild)
Krankenhaus (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.10.2021
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Schwerkranke, volljährige Menschen sollen künftig in Österreich ein tödliches Präparat aus der Apotheke beziehen dürfen, berichtete der Österreichische Rundfunk (ORF) am Samstag.
Demnach hat sich die Regierung auf eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe in Österreich geeinigt. Wer Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen wolle, könne ab 2022 eine Sterbeverfügung errichten – ähnlich der Patientenverfügung.
Dieser Schritt sei aber nur für Menschen möglich, die dauerhaft schwerkrank seien oder unter einer unheilbaren Krankheit leiden würden. Minderjährige würden voll ausgeschlossen. Der Sterbewillige werde ein tödliches Präparat in der Apotheke abholen können. Darüber hinaus solle Hospiz- und Palliativversorgung aufgebaut werden.
Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte das Verbot des assistierten Suizids in Österreich mit Ende 2021 aufgehoben. Das Verbot der aktiven Sterbehilfe sei aber bestehen geblieben. Wäre bis Jahresende eine Neuregelung ausgeblieben, sei die Beihilfe zum Selbstmord ab dem kommenden Jahr erlaubt gewesen. Vor allem konservative Organisationen und Religionsgemeinschaften hätten auf eine rechtliche Absicherung gedrängt, um einen Missbrauch zu vermeiden.
Euthanasie (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.05.2021
Fast drei Viertel befürworten Legalisierung von aktiver Sterbehilfe
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