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31 Flüchtlinge in Kleintransporter eingeschleust – Fahrer in Haft

© CC0 / Thobias Rebein / PixabayDeutsche Polizei (Symbolbild)
Deutsche Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.10.2021
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Die Bundespolizei hat am Samstagmorgen unweit der deutsch-polnischen Grenze in Mecklenburg-Vorpommern auf der Ladefläche eines Kleintransporters 31 Personen vorgefunden, teilten die Beamten mit.
Unter den Geflüchteten waren demnach 19 Männer, zwei Frauen und zehn Kinder – alle mit irakischer Staatsangehörigkeit. Sie hätten sich zum Teil in einem schlechten Allgemeinzustand befunden. Die Kinder hätten verschlissene, feuchte Schuhe getragen. Die Füße waren laut der Mitteilung zum Teil mit Alufolie eingewickelt und dadurch wund. Alle Flüchtlinge seien zur Bundespolizeiinspektion Pasewalk gebracht worden.
Der Transporter gehöre einem 34-jährigen Fahrer, der in Gewahrsam genommen worden sei. Bei der Durchsuchung des polnischen Schleusers wurden den Angaben zufolge ein großes Einhandmesser und eine Sturmtarnhaube aufgefunden. Die Polizei ermittele weiter, hieß es abschließend.

Migration durch Weißrussland

Seit August sind auf der neuen Fluchtroute über Weißrussland und Polen der Bundespolizei zufolge mehr als 4500 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Sie stammten vorrangig aus dem Irak und Syrien sowie aus dem Jemen und dem Iran. Davon seien vor allem Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern betroffen.
Aus diesem Grund hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer vor kurzem seinem polnischen Amtskollegen Mariusz Kaminski gemeinsame Streifen an der deutsch-polnischen Grenze vorgeschlagen.
Die Regierung in Warschau beschuldigt den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde - als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen gegen die ehemalige Sowjetrepublik.
Flüchtlinge in Deutschland  - SNA, 1920, 22.10.2021
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