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Brüssel fordert Syrien auf, die Todesstrafe abzuschaffen

© SNA / Aleksey Vitvitsky / Zur BilddatenbankEU-Gipfel in Brüssel
EU-Gipfel in Brüssel  - SNA, 1920, 23.10.2021
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Laut einer Stellungnahme von Samstag hat die Europäische Union (EU) die jüngst in Syrien vollsteckten Todesstrafen verurteilt und Damaskus dazu aufgefordert, die Art der Strafe abzuschaffen.
„Die Europäische Union setzt sich weiterhin für die allgemeine Abschaffung der Todesstrafe ein und fordert Syrien nachdrücklich auf, sich dem weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe anzuschließen“, hieß es in dem Statement des EU-Sprechers Peter Stano.
Brüssel verurteile die jüngste Hinrichtung von 24 Personen, die als Verursacher von Waldbränden in syrischen Küstenregionen im September und Oktober 2020 wegen des Terrorismus angeklagt und verurteilt worden seien, hieß es weiter.
Es sei auch sehr besorgniserregend, dass Minderjährige wegen ähnlicher Anklagen zu zehn bis 12 Jahren Haft verurteilt worden seien.
Zuvor hatte das syrische Justizministerium mitgeteilt, dass am Mittwoch in Bezug auf 24 Menschen die Todesstrafe wegen Brandstiftung vollstreckt worden sei.
Im Frühherbst 2020 hatten in den syrischen Provinzen Latakia, Tartus, Homs und Hama große Waldbrände gewütet. Syrische Strafverfolgungsbehörden teilten Ende des vergangenen Jahres mit, Täter und Beteiligte identifiziert zu haben. Nach Angaben des Innenministeriums kam es zu 187 Bränden, 280 Dörfer und Siedlungen wurden betroffen. Drei Menschen kamen dabei ums Leben.
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