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Baldwins tödlicher Schuss am Filmset – neue Details bekannt

© REUTERS / Carlo AllegriUS-Schauspieler Alec Baldwin (Archivbild)
US-Schauspieler Alec Baldwin (Archivbild) - SNA, 1920, 23.10.2021
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Vor dem tragischen Unfall bei einem Western-Dreh in den USA, in dessen Folge Alec Baldwin versehentlich die Kamerafrau Halyna Hutchins erschossen und den Regisseur Joel Souza verletzt hat, hatte der Regieassistent dem Schauspieler zugesichert, dass der Revolver keine scharfen Patronen enthalte. Dies teilte die Zeitung „The New York Times“ mit.
Bei den Dreharbeiten auf der Bonanza Creek Ranch sollte Baldwins Figur, ein Gesetzloser, eine Waffe gebrauchen. Der Regieassistent schnappte sich eine der drei Requisitenwaffen, die der Waffenmeister auf einem grauen Karren aufgestellt hatte, reichte sie Baldwin und rief laut der von Detektiv Joel Cano vom Sheriffbüro im County Santa Fe unterzeichneten eidesstattlichen Erklärung „Cold gun“ (dt. „Kalte Waffe“). Dies sollte darauf hinweisen, dass die Waffe keine echten Patronen enthielt.
Als Baldwin das Geschoss abfeuerte, tötete er die Kamerafrau und verletzte den Regisseur. Der Regieassistent wusste laut der Erklärung nicht, dass die Waffe mit echten Patronen geladen war. Im Dokument wurde nicht präzisiert, um welche Waffe es sich handelte.

„Es gibt keine Worte, um meinen Schock und meine Trauer auszudrücken angesichts des tragischen Unfalls, bei dem Halyna Hutchins, Ehefrau, Mutter und unsere zutiefst bewunderte Kollegin, gestorben ist“, schrieb Baldwin am Freitag auf Twitter.

„Ich kooperiere voll und ganz mit der Polizei bei den Ermittlungen, um zu klären, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte und ich stehe mit ihrem Ehemann in Kontakt und biete ihm und seiner Familie meine Unterstützung an.“
„Der Gedanke an ihren Ehemann, ihren Sohn und all diejenigen, die Halyna kannten und liebten“, breche ihm das Herz, so der Schauspieler.
Die Polizei ermittelt in dem Fall. Strafrechtliche Vorwürfe wurden laut dem Beamten des Sheriffbüros, Juan Rios, bislang nicht erhoben. Für das Grundstück, wo der Film gedreht werde, sei ein Durchsuchungsbefehl ausgestellt worden, erklärte er.

Crew-Mitglieder beklagen sich über Sicherheitsmängel am Set

Zuvor hatte es angeblich Streitigkeiten an dem Filmset gegeben.
Mehrere Crew-Mitglieder hätten das Set wegen der Arbeitsbedingungen verlassen, schildern mit den Dreharbeiten vertraute Personen. Es hätte Beschwerden über lange Arbeitszeiten und lange Fahrten zum Film-Set gegeben. Sicherheitsprotokolle, einschließlich der Waffeninspektionen, seien nicht strikt eingehalten worden, berichtet die Zeitung „Los Angeles Times".

Offenbar drei Fehlzündungen der Waffe

Drei Crewmitglieder sagten laut dem Blatt, dass der Revolver, aus dem Alec Baldwin den tödlichen Schuss abgab, bereits am Samstag vor einer Woche zweimal und in der Vorwoche einmal, also insgesamt dreimal, fehlgezündet habe.
„Es hätte eine Untersuchung des Vorfalls geben müssen“, so ein Mitglied des Teams. „Es gab keine Sicherheitsbesprechungen. Es gab keine Gewissheit, dass es nicht passieren würde. Es sollte einfach nur schnell, schnell, schnell gehen.“
Der US-Schauspieler Alec Baldwin - SNA, 1920, 22.10.2021
Tragischer Unfall an Filmset: Alec Baldwin erschießt aus Versehen Kamerafrau
Üblicherweise ist ein Requisiteur oder ein lizenzierter Waffenmeister für die Waffen, die am Set verwendet werden, zuständig. Filmunternehmen setzen normalerweise auf echte Waffen, die mit Rohlingen beladen sind. Auch sie können eine Gefahr darstellen, da sie Schießpulver, Papierwatte oder Wachs enthalten, die eine realistisch aussehende Flamme oder einen realistischen Funken erzeugen. Scharfe Munition ist verboten.
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