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Außenamt berät mit betroffenen Staaten zu Erdogans Vorgehen gegen Botschafter

© SNA / Igor SaremboAuswärtiges Amt
Auswärtiges Amt - SNA, 1920, 23.10.2021
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Der türkische Präsident hat am Samstag angekündigt, zehn Botschafter westlicher Staaten, darunter auch den deutschen, zur „Persona non grata” zu erklären. Nun berät das Auswärtige Amt Kreisen zufolge zu diesem Vorfall mit den anderen betroffenen Ländern.
„Wir haben die Äußerungen des türkischen Staatspräsidenten Erdogan sowie die Berichterstattung hierüber zur Kenntnis genommen und beraten uns derzeit intensiv mit den neun anderen betroffenen Ländern“, hieß es aus dem Ministerium am Samstagabend.
Vor einigen Tagen hatte das türkische Außenministerium die zehn Botschafter bereits einbestellt und vor einer Überschreitung der Grenzen ihrer Aufgaben gewarnt. Hintergrund dieses Vorgehens ist die Forderung der Diplomaten, den türkischen Kulturförderer und Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala freizulassen.
Kavala und mehr als 50 weiteren Angeklagten wird in einem Prozess ein Umsturzversuch im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten in Istanbul 2013 vorgeworfen. Kavala wird zudem des Putschversuchs gegen Erdoğan 2016 und der Spionage beschuldigt.
Türkische Flagge, Symbolbild - SNA, 1920, 23.10.2021
Erdogan erklärt mehrere Botschafter zu unerwünschten Personen – auch deutscher Diplomat dabei
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