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Illegale Einreise über Weißrussland: Polnischer Grenzschutz nimmt 14 Schleuser fest

© REUTERS / KACPER PEMPELEine irakische Migrantin mit Kindern sitzt auf dem Boden an der polnischen Grenze in Hajnowka, am 14. Oktober 2021.
Eine irakische Migrantin mit Kindern sitzt auf dem Boden an der polnischen Grenze in Hajnowka, am 14. Oktober 2021. - SNA, 1920, 22.10.2021
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Der polnische Grenzschutz hat via Twitter am Freitag (Ortszeit) bekannt gegeben, 14 Personen am Donnerstag festgenommen zu haben, die den Migranten beim Überqueren der weißrussisch-polnischen Grenze geholfen haben sollen.
Darunter seien auch zwei Deutsche, die in einem Lieferwagen 34 Iraker beförderten, und drei Polen, von denen einer 26 irakische Staatsbürger transportiert habe, sagte Anna Michalska, die Sprecherin des Grenzschutzes, der Nachrichtenagentur PAP am Freitag. Die anderen Kuriere würden aus Polen, Syrien, Usbekistan, Italien, Rumänien, Georgien und dem Iran stammen. Gegen alle werde wegen Beihilfe zur Organisation einer illegalen Grenzüberquerung ermittelt.
Polnische Grenzer würden fast täglich Menschen festnehmen, die bei der illegalen Grenzüberquerung helfen würden. Vier solche Personen seien am Dienstag festgenommen worden, drei am Montag. Am Mittwoch hätten die Beamten 23 illegale Migranten in einem Bus nahe der Grenze zu Weißrussland erwischt.
Laut Polens Grenzschutz gab es seit Anfang Oktober mehr als 12.000 Versuche einer illegalen Grenzüberquerung. In der Grenzregion Podlachie seien demnach bislang mehr als 160 Kuriere festgenommen worden, die mit Flüchtlingen unterwegs waren.
Zuvor war berichtet worden, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer seinem polnischen Amtskollegen Mariusz Kaminski aufgrund der gestiegenen Zahl illegaler Einreisen über Weißrussland gemeinsame Streifen an der deutsch-polnischen Grenze vorgeschlagen habe.
Seit August sind auf der neuen Fluchtroute über Weißrussland und Polen der Bundespolizei zufolge mehr als 4500 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Sie stammten vorrangig aus dem Irak und Syrien sowie aus dem Jemen und dem Iran. Davon seien vor allem Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern betroffen.
Die Regierung in Warschau beschuldigt den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde - als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen gegen die ehemalige Sowjetrepublik.
EU-Gipfel - SNA, 1920, 22.10.2021
Keine Lösung, aber auch kein Eklat - Streit mit Polen beim EU-Gipfel
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