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Tote und Verletzte bei Explosion in russischer Sprengstoff-Fabrik

© SNAExplosion in russischer Sprengstoff-Fabrik im Gebiet Rjasan
Explosion in russischer Sprengstoff-Fabrik im Gebiet Rjasan - SNA, 1920, 22.10.2021
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In der Fertigungshalle einer stillgelegten Sprengstoff-Fabrik im russischen Gebiet Rjasan kam es am heutigen Morgen zu einer starken Explosion. Es gibt mehrere Tote, Verletzte und Vermisste. Der lokale Katastrophenschutz geht von einem technischen Defekt als Unglücksursache aus.
Ein Internetvideo vom Augenblick der Explosion zeigt einen riesigen Feuerball über dem Betriebsgelände. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Technik und Mannschaften an, um den Brand zu bekämpfen.
Nach vorläufigen Angaben der Einsatzkräfte sind sieben Menschen bei dem Unglück gestorben, zehn weitere sind zum Teil schwer verletzt worden. „Der Verbleib neun weiterer Menschen bleibt ungeklärt“, hieß es vom Katastrophenschutzministerium gegenüber SNA. Das regionale Gesundheitsministerium sprach von fünf Toten und elf Vermissten.
Die Explosion hatte sich in der Fertigungshalle einer ehemaligen Sprengstofffabrik im Bezirk Schilowo des Gebiets Rjasan circa 150 Kilometer südöstlich von Moskau ereignet. Offiziellen Angaben zufolge wurde in der Fertigungshalle Schießpulver hergestellt. Die Fabrik hat ihren Betrieb 2017 eingestellt, seitdem nutzt ein auf die Lagerung und Entsorgung von Sprengmitteln spezialisiertes Unternehmen die Halle.
Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilt, ist der Brand inzwischen gelöscht, die Einsatzkräfte sind mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Eine Gefahr für die Einwohner der angrenzenden Siedlung besteht demnach nicht. Laut dem Katastrophenschutz hatte eine „Störung im technischen Ablauf“ die Explosion verursacht.
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