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Neben Waffen und radioaktiven Stoffen: Bundeswehroffizier besaß auch Geheimdossiers zu Nordkorea

© CC0 / AbsolutVision / PixabayGeheimes Dokument (symbolbild)
Geheimes Dokument (symbolbild) - SNA, 1920, 22.10.2021
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Mitte Oktober wurde ein Sprengstoffexperte der Bundeswehr wegen Besitzes eines Waffenarsenals in Nordrhein-Westfalen verhaftet. Nach den neuesten Informationen vom „Spiegel” haben die Ermittler bei ihm auch radioaktives Material und BND-Geheimdossiers zu Nordkorea finden können.
Laut der Staatsanwaltschaft Frankfurt handelt es sich dabei um Strontium-90. Dadurch wurde demnach sein Verfahren um den Vorwurf des „unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen“ erweitert.
Eine besondere Besorgnis bei den Behörden lösten allerdings zwei aktuelle Dossiers des Bundesnachrichtendienstes über die Lage in Nordkorea aus, die als vertraulich und geheim eingestuft wurden, hieß es. Wie der Offizier an diese heiklen Dokumente kam, sei bislang nicht geklärt worden.

Waffenlager bei Razzia entdeckt

Der 32-jährige Sprengstoffexperte wurde zuvor von der Polizei verhört, nachdem er versucht hatte, ein verdächtiges Paket zu verschicken. Der Zoll fing das Paket ab und fand Schalldämpfer darin. Das brachte die Ermittler auf die Spur und hatte einen Durchsuchungsbeschluss zur Folge. Bei einer Razzia in der Gemeinde Aldenhoven im Kreis Düren wurde dann ein Waffenarsenal mit Kalaschnikow-Gewehren, Panzer- und Flugabwehrwaffen, entschärften Granaten und Munition entdeckt.
Ihm waren damals Verstöße gegen das Außenwirtschafts- und das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen worden. Derzeit sitzt der Experte in Untersuchungshaft.
Gewehr - SNA, 1920, 13.10.2021
Waffenlager bei Razzia in NRW entdeckt
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