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Bürgerinitiativen gegen Abschaltung von Kernkraftwerken

© CC0 / mhollaen / PixabayAtomkraft (Symbolbild)
Atomkraft (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.10.2021
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Bürgerinitiativen haben angesichts hoher Energiekosten die Verlängerung der Atomkraft gefordert. Solange die wegfallende Strommenge nicht durch Neubauten von Erneuerbaren Energien und Gaskraftwerken ersetzt werden könne, dürften Deutschlands verbliebene sechs Kernkraftwerke nicht stillgelegt werden.
Ein entsprechendes Papier haben die Bürgerinitiativen am Dienstag in Berlin vorgelegt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, fordert die Initiative Energie Vernunft Mitteldeutschland zudem, auf die Nutzung der Braunkohle zu setzen. Die Bundesinitiative Vernunftkraft spreche sich für einen Stop des Ausbaus von Windkraft und Photovoltaik aus. Windkraftanlagen würden Tiere und Vögel gefährden und verdrängen, während sie dem Klima kaum nützten, so die Argumentation. „Ein 'Weiter so' in der Klima- und Energiepolitik Deutschlands wäre ein Irrweg“, hieß es. „Die aktuelle Entwicklung der Gas- und Strompreise ist besorgniserregend und ein Alarmsignal.“
Zu den Kritikern der aktuellen Energiepolitik gehört auch der ehemalige Hamburger Umweltsenator und jetzige Aufsichtsratsvorsitzende des Kupferkonzerns Aurubis, Fritz Vahrenholt. Der SPD-Politiker wird mit den Worten zitiert: „Explodierende Energiepreise und Versorgungsengpässe sind vor allem ein Zeichen des Mangels und vor diesem Hintergrund ist die Stilllegung der letzten sechs Kernkraftwerke in den nächsten 14 Monaten unverantwortlich.“
Neben der Aufrechterhaltung der Kernkraft fordern die Initiativen auch ein Sofortprogramm zum Bau von Gaskraftwerken.
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