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Zwischenfall in russischem Atomkraftwerk: Reaktor vom Netz genommen

© SNA / Sergej Piwowarow / Zur BilddatenbankAtomkraftwerk Rostow bei Wolgodonsk im Süden Russlands (Archiv)
Atomkraftwerk Rostow bei Wolgodonsk im Süden Russlands (Archiv) - SNA, 1920, 21.10.2021
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Nach einem Zwischenfall im Atomkraftwerk Rostow im Süden Russlands ist ein Reaktor für Wartungsarbeiten gedrosselt worden. Wie der Betreiber Rosenergoatom am Donnerstag mitteilte, trat in der vergangenen Nacht Dampf aus einem defekten Rohr aus.
Die betroffene Rohrleitung sei Teil eines Kraftwerksystems, in dem kein radioaktiv belastetes Wasser fließe, hieß es.
Der Reaktorblock Nummer 2 musste vorübergehend abgeschaltet werden, um die Reparaturarbeiten an abgekühlten Leitungen zu ermöglichen. Neben dem gedrosselten Meiler wird den Angaben zufolge noch ein weiterer Block seit September gewartet. Die beiden anderen Reaktoren sind mit ihrer Nennleistung im Einsatz.
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Atomkraftwerk Rostow

Das AKW Rostow liegt am Ufer des Zimljanskoje-Stausees 13,5 Kilometer von Wolgodonsk entfernt im Süden Russlands. Im Kraftwerk sind Druckwasserreaktoren vom Typ WWER-1000 mit einer installierten Leistung von je 1000 Megawatt im Einsatz. Der 1. Reaktorblock wurde 2001, der 2. im Dezember 2010 und der 3. Ende 2014 in Betrieb genommen. Die 4. Reaktoranlage ist nach Abschluss der Testphase seit September 2018 in regulärem Betrieb. Der Reaktor hatte 82,1 Milliarden Rubel (damals 1,086 Milliarden Euro) gekostet.
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