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„Sputnik V” noch im Bewertungsverfahren: EMA lässt sich mit Zulassung Zeit

© AP Photo / Peter DejongStandort der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) in Amsterdam, 21. Dezember 2020.
Standort der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) in Amsterdam,  21. Dezember 2020. - SNA, 1920, 21.10.2021
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Der in Russland hergestellte Corona-Impfstoff „Sputnik V“ wird seit Anfang März weiterhin bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) geprüft. Laut einem EMA-Experten kann die Agentur auch heute noch keinen Zeitrahmen für eine mögliche Zulassung nennen.
„In Bezug auf die Bewertung des Impfstoffs ‚Sputnik V‘, die weiter geprüft wird, setzen wir die Bewertung und die Interaktionen mit dem Unternehmen fort. Und ich kann derzeit keine Angaben zum Zeitrahmen und zu weiteren Fortschritten machen“, sagte Dr. Fergus Sweeney, Impfstrategiechef der EMA, am Donnerstag in einem Briefing.
In Bezug auf einen anderen russischen Impfstoff, „Sputnik Light“, habe der Hersteller noch keine Zertifizierung bei der EMA beantragt, sagte ein anderer Experte.
„Wir haben die Diskussion über ‚Sputnik Light‘ gesehen, wir haben zum jetzigen Zeitpunkt noch kein wirkliches Verständnis dafür, ob das Unternehmen beabsichtigt, einen Antrag für diesen Impfstoff in der EU zu stellen, aber wir werden den Dialog fortsetzen, um mehr Klarheit darüber zu haben“, sagte Dr. Marco Cavaleri, Leiter der Strategie für biologische Gesundheitsbedrohungen und Impfstrategie bei der EMA.
Der stellvertretende russische Gesundheitsminister Alexej Kusnezow sagte früher am Tag, dass Experten der EMA dieses Jahr Russland zur Inspektion besuchen würden.
Seit Anfang März steht „Sputnik V“ unter einem Prüfverfahren der EMA. Allerdings gibt es auch einige EU-Länder wie Ungarn und die Slowakei, die den Impfstoff anwenden, ohne auf die EMA-Zulassung zu warten.
In der EU sind bisher vier Corona-Impfstoffe zugelassen worden. Sie stammen von den Herstellern Pfizer/Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson.
Weltweit erstes zugelassenes Corona-Vakzin Sputnik V aus russischer Produktion (Archiv) - SNA, 1920, 08.10.2021
EMA schließt zusätzliche Tests von Corona-Vakzin Sputnik V nicht aus
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