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Polen will mit Deutschland bei Grenzschutz zusammenarbeiten

© REUTERS / Kacper PempelPolnische Grenzschutzbeamte stehen neben einer Gruppe von Migranten an der Grenze zu Weißrussland (Archivbild)
Polnische Grenzschutzbeamte stehen neben einer Gruppe von Migranten an der Grenze zu Weißrussland (Archivbild) - SNA, 1920, 21.10.2021
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Bundesinnenminister Horst Seehofer hat am Montag seinem polnischen Amtskollegen Mariusz Kaminski aufgrund der gestiegenen Zahl illegaler Einreisen über Weißrussland gemeinsame Streifen an der deutsch-polnischen Grenze vorgeschlagen. Dafür hat sich Kaminski am Donnerstag bedankt.
„Polnische und deutsche Sicherheitskräfte arbeiten seit vielen Jahren zusammen“, hieß es in dem Schreiben, das Kaminski auf Twitter postete. Nur ein entschiedener Vorstoß gegen den Menschenschmuggel könne die Situation an der Grenze ändern.
Der polnische Minister machte dabei keine konkreten Zusagen, verwies nur auf die bereits bestehende „fruchtbare Zusammenarbeit“ gemeinsamer Patrouillen deutscher Bundespolizisten und polnischer Grenzschützer in Pomellen, Ludwigsdorf, dem Raum um Frankfurt (Oder) und dem polnischen Swiecko.
Die Sicherheit der Bürger der beiden Staaten stelle eine absolute Priorität des gemeinsamen Handelns dar, hieß es im Schreiben. „Deshalb biete ich Ihnen die volle Unterstützung und Hilfe der polnischen Polizei und aller mir unterstehenden Geheimdienste im Kampf mit diesen Verbrechergruppen an.“ Warschau sei auch bereit, Berlin mit detaillierten Erkenntnissen seiner Behörden zu versorgen.
Seehofer hatte am Anfang der Woche in einem Schreiben an Kaminski für die Stärkung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit beim Grenzschutz plädiert, und zwar vorwiegend auf polnischer Seite. Dadurch solle die illegale Weiterreise nach Deutschland wirksam verhindert werden.
Seit August sind auf der neuen Fluchtroute über Weißrussland und Polen der Bundespolizei zufolge mehr als 4500 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Sie stammten vorrangig aus dem Irak und Syrien sowie aus dem Jemen und dem Iran. Davon seien vor allem Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern betroffen.
Horst Seehofer (Archivbild) - SNA, 1920, 19.10.2021
Illegale Einreisen nach Deutschland: Seehofer schreibt an Polens Innenminister Kaminski
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