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„Keine Kompromisse“: Türkei wird notfalls Handlungen von Damaskus beantworten – Erdogan

© SNA / Sergey GuneevDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivfoto)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivfoto) - SNA, 1920, 21.10.2021
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Die Türkei wird im Notfall die Aktivitäten von Damaskus in Syrien weiter beantworten, darunter mit schweren Waffen, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan im Gespräch mit türkischen Journalisten an Bord eines Flugzeuges am Mittwoch beim Rückflug von seiner Afrika-Reise. Das Interview wurde am Donnerstag vom Sender NTV veröffentlicht.
„In diesem Augenblick werden unsere Operationen an kritisch wichtigen Orten der Region fortgesetzt, es gibt absolut keine Kompromisse. Wir setzen diesen Prozess in Syrien fort. Momentan weiß ich nicht, welche Haltung das Regime (des syrischen Präsidenten Baschar Assad) einnehmen wird, aber wir tun weiterhin alles Notwendige, besonders gegen ein solches Herangehen in Idlib. Und wir werden weiterhin mit all unseren schweren Waffen antworten“, so Erdogan.
Erdogan hatte am 15. Oktober erklärt, dass der Kampf der Türkei in Syrien in Zukunft ganz anders werden solle. Er verdeutlichte allerdings nicht, wie sich der Kampf der Republik in Syrien verändern werde.

Ausweisung von zehn westlichen Botschaftern im Visier

Beim Gespräch mit Journalisten drohte der türkische Präsident außerdem, die Botschafter von zehn Staaten, darunter der USA, die sich für die Freilassung des türkischen Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala eingesetzt haben, aus dem Land auszuweisen.
Ein türkisches Militärsfahrzeug in Idlib (Archivbild) - SNA, 1920, 23.09.2021
Damaskus fordert unverzüglichen Türkei-Truppenabzug aus nördlichen Territorien Syriens
Am Montag hatten die diplomatischen Vertretungen von Kanada, Frankreich, Finnland, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, von Neuseeland, Norwegen, Schweden und den USA in einem gemeinsamen Appell eine Regelung des Falls Kavala gefordert, der seit vier Jahren ohne Verurteilung im Gefängnis sitzt. Daraufhin wurden die Botschafter der Vertretungen ins Außenministerium der Türkei zitiert und auf die Notwendigkeit hingewiesen, das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen einzuhalten.
„Warum machen diese zehn Botschafter derartige Erklärungen? Ich sagte zu unserem Außenministerium, dass wir uns nicht den Luxus leisten könnten, sie in unserem Land zu beherbergen“, wird Erdogan vom Fernsehsender Haberturk zitiert.
Der Präsident bestätigte, dass es keine vorgezogenen Wahlen geben werde und die Parlamentswahl im Juni 2023 stattfinden solle.

Kurdenproblem in der Türkei

In Ankara waren in letzter Zeit öfters Erklärungen zu hören, dass man bereit sei, „mit der Präsenz“ der kurdischen Formationen in Nordsyrien Schluss zu machen.
Die Türkei sieht die kurdischen Formationen als einen Ableger der Arbeiterpartei Kurdistans an, die in der Türkei als Terrororganisation eingestuft wurde.
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