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Wegen Angriffen auf „Sputnik V“: RDIF bittet Massenmedien um Verzicht auf anonyme Quellen

© SNA / Pavel Bednyakov / Zur BilddatenbankImpfung gegen Covid-19
Impfung gegen Covid-19  - SNA, 1920, 21.10.2021
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Der Russische Direktinvestitionsfonds (RDIF) hat Massenmedien darum gebeten, in ihren Berichten keine Angaben von anonymen Quellen zu nutzen und keine Angriffe auf den Corona-Impfstoff „Sputnik V“ zu veranstalten. Dies wurde beim Pressedienst des Fonds gegenüber SNA mitgeteilt.
„Angesichts der zunehmenden Angriffe auf das Vakzin ‚Sputnik‘ bittet der RDIF Massenmedien, in ihren Berichten keine zweifelhaften anonymen Quellen zu benutzen und in ihren Artikeln zu wichtigen Themen, die mit Impfstoffen verbunden sind, von der offiziellen Haltung der Regulatoren auszugehen“, heißt es in der Erklärung.
Hinzugefügt wird, dass sich „in Massenmedien Informationsattacken auf den Impfstoff ‚Sputnik‘ häufen, die auf fragwürdigen und irreführenden Informationen von anonymen Quellen beruhen“.
„Das geschah, nachdem offizielle Studien ergeben hatten, dass die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe (von Biontech/Pfizer und Moderna – Anm. d. Red.) gegen die ‚Delta‘-Variante von Covid-19 schon fünf Monate nach der Impfung unter 50 Prozent sinkt. Zudem geht aus einem im Oktober in ‚The New England Journal of Medicine‘ veröffentlichten Artikel hervor, dass die Impfstoffe, die auf der Adenovirus-Plattform des Menschen beruhen, etwa wie ‚Sputnik Light‘, acht Monate nach der Verabreichung einen zehnmal stärkeren Immunschutz auf der Ebene von Antikörpern und T-Zellen entwickeln als mRNA-Vakzine“, wurde beim RDIF erläutert.
Der Impfstoff sputnik V  - SNA, 1920, 20.10.2021
Studie zeigt Vorteil von Impfstoffen mit menschlichen Adenoviren – weiterer Anschub für „Sputnik V”?
Der Fonds hat außerdem ausländische Corona-Impfstoffhersteller aufgerufen, keine Attacken gegen „Sputnik Light“ zu veranstalten, sondern dieses Vakzin für Booster-Impfungen einzusetzen.
„… Wir rufen westliche Hersteller von mRNA-Impfstoffen auf, die Möglichkeit der Verwendung des Einzeldosis-Impfstoffs ‚Sputnik Light‘ als Booster zu prüfen, um einen stärkeren und dauerhaften Immunschutz aufbauen zu können“, hieß es beim Fonds.
Wie Reuters am Donnerstag unter Berufung auf eine gut informierte Quelle berichtete, kann die EMA (europäische Arzneimittelbehörde – Anm. d. Red.) bis Jahresende unmöglich eine diesbezügliche Entscheidung treffen. Denn einige Daten, die für eine Analyse benötigt würden, fehlten immer noch. Sollten die benötigten Daten bis Ende November eingereicht werden, würden die Regulatoren wohl im ersten Quartal kommenden Jahres eine Entscheidung treffen können.
Der Leiter des RDIF, Kirill Dmitriev, sagte am Mittwoch gegenüber CNN, der Fonds rechne damit, dass der Impfstoff „Sputnik V“ in den nächsten paar Monaten genehmigt werde.
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