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Vulkanaktivität hebt versunkene Geisterschiffe des Zweiten Weltkriegs aus dem Meer vor Iwojima

© SNA / Witali Ankow  / Zur BilddatenbankEin japanisches Schiff
Ein japanisches Schiff - SNA, 1920, 20.10.2021
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Zwei Dutzend Schiffe, die während der Schlacht von Iwojima sanken, einer der blutigsten in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges, sind nach einem Beben von einem der gefährlichsten Vulkane Japans vom Meeresgrund noch weiter an die Oberfläche gehoben worden. Darüber berichten internationale Medien am Mittwoch.
Satellitenfotos des japanischen Fernsehnetzwerkes All Nippon News zeigen die Überreste von 24 japanischen Transportschiffen, die auf Vulkanasche sitzen.
Die Schiffe wurden in der zweiten Hälfte des Krieges von der US-Marine erbeutet und in den westlichen Teil der Vulkaninsel verlegt, wo sie als Wellenbrecher verwendet wurden, um andere Schiffe zu schützen.
Aufgrund der seismischen Aktivität des 170 Meter hohen Suribachi, der als einer der zehn gefährlichsten Vulkane Japans gilt, begann Medienberichten zufolge der Meeresboden zu steigen. Nach Angaben der Oregon State University gab es auf Iwojima bereits mindestens zehn Eruptionen, die letzte im Jahr 1982. Laut der Universität hob sich die Insel seit 1952 aufgrund seismischer Aktivitäten mindestens um zehn Meter.
Die Schlacht um Iwojiwa, einer nur knapp 24 Quadratkilometer großen Vulkaninsel im Pazifik, etwa 1200 Kilometer südlich von Tokio, fand im Frühjahr 1945 statt. Mehr als 20.000 japanische und fast 7000 US-amerikanische Soldaten sind dabei ums Leben gekommen. 1968 gaben die USA die Insel an Japan zurück. Heute dient sie als japanischer Militärstützpunkt und ist für Zivillisten nicht zugänglich.
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