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Streit um Lärm endet blutig – Ein Toter und zwei Verletzte

© CC0 / Sammy-Williams / PixabayGeheimnis (Symbolbild)
Geheimnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.10.2021
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Junge Leute feiern in einer Wohnung. Nach einem lautstarken Streit haben drei Menschen Stichverletzungen, ein junger Mann stirbt. Aber was ist genau passiert?
In einem Chemnitzer Mehrfamilienhaus sind in der Nacht zum Dienstag drei Menschen mit Stichverletzungen gefunden worden. Einem leblosen 18-Jährigen, der im Hauseingang lag, konnte laut Polizei und Staatsanwaltschaft Chemnitz auch ein Notarzt nicht mehr helfen. Zwei Nachbarn, eine 65-jährige Frau und ein 59-jähriger Mann, wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten zuvor wegen des Lärms in dem Haus nach dem Rechten gesehen. Mehrere Bewohner hatten kurz vor 2 Uhr den Notruf wegen des Krachs gewählt.

Polizeisprecherin: „Schwierige Situation“

Die Geschehnisse seien noch nicht ganz geklärt, dazu werde ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei junge Frauen und zwei junge Männer – alle im Alter von 18 Jahren – in einer elterlichen Wohnung gefeiert haben. Es habe einen lautstarken Streit zwischen den Männern gegeben, danach lag einer auf dem Boden. Der andere wurde später von der Polizei im Umfeld des Gebäudes gestellt.
Die Situation sei schwierig, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenaussagen und Spurensicherung, um den konkreten Ablauf und die jeweiligen Tatbeteiligungen zu rekonstruieren. Zudem wurde eine Obduktion des Toten angeordnet.
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Fluchtversuch nach Messerstecherei

Die Boulevardzeitung „Bild“ berichtete, dass die jungen Leute offenbar in der Nacht zu Dienstag Alkohol sowie Drogen zu sich genommen hätten. Als die Nachbarn nach dem Rechten sehen wollten, soll einer der 18-Jährigen unvermittelt auf die Eheleute eingestochen haben.
Danach wollte der Täter offenbar flüchten und sprang aus dem circa fünf Meter hoch gelegenen Fenster. Dabei stürzte er laut „Bild“ so unglücklich, dass sich das Messer in seinen Hals bohrte und er starb.
Der dritte Schwerverletzte wies keine Stichwunden auf, wurde aber bewusstlos vor dem Haus aufgefunden.
Staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren in Deutschland 2020

Im Jahr 2020 haben die Staatsanwaltschaften in Deutschland 4.996.494 Ermittlungsverfahren in Strafsachen abgeschlossen, teilte das Statistische Bundesamt Ende August 2021 mit. Das waren 1,2 Prozent mehr erledigte Verfahren als im Vorjahr (4.939.000). Knapp ein Drittel (31,6 Prozent) der erledigten Strafverfahren bezog sich auf Eigentums- und Vermögensdelikte, gefolgt von Straßenverkehrsdelikten mit 17,4 Prozent, Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit mit 9,3 Prozent sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz mit 8,6 Prozent der erledigten Verfahren.

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