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Heftige Unwetter in Indien und Nepal: Mehr als 100 Tote und dutzende Vermisste

© REUTERS / NDRFRettungskräfte evakuieren Menschen nach heftigen Regenfällen in einem Dorf Chhara im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand, Indien, 20. Oktober 2021.
Rettungskräfte evakuieren Menschen nach heftigen Regenfällen in einem Dorf Chhara im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand, Indien, 20. Oktober 2021. - SNA, 1920, 20.10.2021
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Schwere Regenfälle in Indien und dem benachbarten Nepal in den vergangenen Tagen haben Berichten zufolge zu Erdrutschen und Überschwemmungen geführt, bei denen mehr als 100 Menschen gestorben und Dutzende als vermisst gemeldet worden sind.
Die Menschen seien unter Trümmern von Häusern und Matsch begraben oder von den Fluten bei Überschwemmungen mitgerissen worden, berichteten Medien unter Verweis auf Behördenmitarbeiter in beiden Ländern.
Im indischen Bundesstaat Uttarakhand gab es demnach 46 Tote und im südlichen Bundesstaat Kerala 39. Dutzende weitere Menschen würden noch vermisst. Hunderte seien in Sicherheit gebracht worden. Der Regen habe auch Straßen, Brücken, Häuser und andere Infrastruktur stark beschädigt oder ganz zerstört.
In Nepal starben laut einem Reuters-Bericht mindestens 77 Menschen. Nach Angaben des Innenministeriums seien dort außerdem 22 Menschen verletzt und 26 vermisst worden.
Hochwasser (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.08.2021
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Die Behörden in Uttarakhand hätten die Schließung von Schulen angeordnet und alle religiösen sowie touristischen Aktivitäten im Bundesstaat verboten, berichtete die Zeitung „Hindustan“. In Ramgarh (Bundesstaat Jharkhand) seien mehr als 100 Touristen wegen einer Überflutung in einem Resort steckengeblieben, hieß es.
Die Gefahr sei noch nicht ganz gebannt: Meteorologen würden mehr Regen für die kommenden Tage voraussagen.
Überschwemmung in Hyderabad, Pakistan (25.08.2020) - SNA
Die tödlichsten Naturkatastrophen 2020

Die Überschwemmungen und Sturzfluten in Pakistan waren die tödlichsten Naturkatastrophen des Jahres 2020, heißt es in der Jahresbilanz der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft „Munich Re“. Dort starben rund 400 Menschen. Hunderte Menschen verloren ihre Leben wegen Überschwemmungen und Sturzfluten auch in Ruanda, Uganda und Kenia (zusammen 281 Todesfälle bei den Naturkatastrophen vom Mai), Bangladesch (281 Tote), Afghanistan (190) und Karibik-Region (183 Tote wegen des Hurrikans Eta vom November). Insgesamt starben etwa 8.200 Menschen bei den Naturkatastrophen.

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