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Nato-Generalsekretär bedauert Moskaus Reaktion auf Spionageaffäre

© AP Photo / Francisco SecoNato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - SNA, 1920, 20.10.2021
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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Mittwoch Moskaus Entscheidung vom Montag bedauert, die Arbeit seiner Vertretung bei der Allianz in Brüssel ab dem 1. November einzustellen.
Nach Ansicht des Nato-Chefs fördert ein solcher Schritt weder den Dialog noch das gegenseitige Verständnis. Wenn die Stimmung angespannt sei, sei ein Dialog zwischen allen Beteiligten wichtig. Die Allianz werde somit weiter offen für einen Austausch bleiben – auch über den Nato-Russland-Rat, sagte Stoltenberg bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Es liege nun am Kreml, darauf positiv zu reagieren.
Des weiteren rechtfertigte der Nato-Chef noch einmal die Entziehung der Akkreditierung von acht Mitarbeitern der russischen ständigen Vertretung in Brüssel. Ihm zufolge hat das Bündnis auf Grundlage von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen gehandelt. Die betroffenen Mitarbeiter seien Geheimdienst-Agenten gewesen, sagte er. Details nannte er dabei nicht.

Krise in Nato-Russland-Beziehungen

Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte am Montag, Russland werde ab dem 1. November die Arbeit seiner ständigen Vertretung bei der Nato einstellen. Auch die Arbeit des militärischen Hauptvertreters in Moskau sowie des Informationsbüros der Allianz solle gestoppt werden.
Lawrow sagte weiter, dass es jetzt keine Kommunikation zwischen den Parteien über das Militär gebe. Einer der Botschafter der Nato-Mitgliedstaaten in Moskau könnte im Notfall nach Ermessen der Allianz Verbindung mit Russland aufnehmen, fügte das Außenministerium hinzu.
Zuvor hatte die Nato acht Mitarbeitern der russischen ständigen Vertretung in Brüssel die Akkreditierung entzogen und die Maximalgröße der russischen Vertretung von 20 auf zehn Personen reduziert. Die Entscheidung wurde nicht erklärt. Moskau werde „nicht mehr so ​​tun, als wären in naher Zukunft Veränderungen in den Beziehungen möglich“, sagte Lawrow.
Moskauer Kreml (Archivbild)  - SNA, 1920, 19.10.2021
Kreml zu Situation mit Nato: „allein Tango zu tanzen ist nicht möglich“
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