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Deutsche Wintersportler freuen sich nicht so recht auf Peking 2022

© REUTERS / Tingshu WangFackelübergabe an Peking
Fackelübergabe an Peking - SNA, 1920, 20.10.2021
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Unbekanntes Terrain, kein echtes Wettkampf-Feeling, womöglich strenge Corona-Maßnahmen – die deutschen Wintersportler wollen im Vorfeld der Olympischen Winterspiele von Peking noch nicht so richtig in Vorfreude ausbrechen.
Mit der chinesischen Hauptstadt trägt ein Ort die kommenden Olympischen Winterspiele aus, der für westliche Athleten relativ unbekannt und mit gewissen Bedenken verbunden ist. Peking gehört nicht zu den Stationen, wo üblicherweise die Wintersport-Wettkämpfe stattfinden, die Bedingungen vor Ort sind den deutschen Wintersportlern nicht aus eigener Erfahrung bekannt. „Es soll sehr kalt und windig sein“, so der Kenntnisstand der Biathletin Franziska Preuß, die gegenüber der Deutschen Presse-Agentur einräumt, dass sie noch nicht weiß, ob sie sich auf Olympia freut. Auch Alpin-Chef Wolfgang Maier wisse noch „nichts“, außer, dass es organisatorische Probleme geben solle. Mangels Testwettbewerben lernen die deutschen Athleten die Wettkampfstrecken per Foto und Video kennen. „Wir fischen im Trüben“, so Biathlon-Bundestrainer der Herren, Mark Kirchner.
Auch die gewohnte Fankulisse wird den Winterolympioniken in Peking wohl fehlen. Laut DPA sind bei den Wettbewerben nur einheimische Zuschauer zugelassen. Da China in Sportarten wie Biathlon, Bobfahren oder Ski Cross international keine Rolle spielt, wird sich der Enthusiasmus dafür vermutlich in Grenzen halten. Peking sei „kein Traumort aller Wintersportler“, konstatierte die deutsche Erfolgsbiathletin Denise Herrmann.
Die Eindämmung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen bleiben auch bei den Olympischen Winterspielen Thema. Einen Impfzwang für die Teilnehmer gibt es zwar nicht, jedoch müssen ungeimpfte Athleten nach Einreise in eine dreiwöchige Quarantäne und können sich nicht richtig auf die Wettkämpfe vorbereiten. Lust auf Quarantäne habe niemand, aber das sei kein Grund, nicht zu Olympia zu fahren, so Denise Herrmann.
Athlet (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.10.2021
Der Impfdruck im amerikanischen Spitzensport wächst: Erste Entlassungen beim Football
Laut Angaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist ein Großteil der deutschen Athleten bereits vollständig geimpft. Anders, als in den USA, gibt es für die deutschen Olympia-Teilnehmer aber keine Impfpflicht.
Einer, der die Strecken in Peking schon getestet hat, ist Bob-Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich. „Die Bedingungen sind ziemlich gut, viel besser als erwartet“, berichtet er.
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