Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Russischer Milliardär zu Razzien bei Verwandten in USA – „Show der Absurdität“ wegen Präsidentenwahl

© SNA / Sergej Guneew / Zur BilddatenbankOleg Deripaska (Archivbild)
Oleg Deripaska (Archivbild)   - SNA, 1920, 20.10.2021
Abonnieren
Im Zusammenhang mit Hausdurchsuchungen bei seinen Verwandten in den USA hat der russische Milliardär Oleg Deripaska dem amerikanischen Establishment vorgeworfen, die „Legende“ über die russische Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2016 weiter entwickeln zu wollen.
„Wenn ich mir anschaue, was in Amerika passiert, kann ich nicht anders, als mich über die völlige Dummheit eines Teils des amerikanischen Establishments zu wundern, das weiterhin hartnäckig diese Legende über die angeblich kolossale Rolle der Russen bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 weiterentwickelt“, teilte der Unternehmer in seinem Telegram-Kanal am Mittwoch mit.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu - SNA, 1920, 20.10.2021
Schoigu: Nato stärkt Präsenz an Grenzen des Unionsstaates von Russland und Weißrussland
Es sei offenbar, so Deripaska, dass der Republikaner Donald Trump die Wahlen nicht von alleine gewonnen habe. Aber die Hilfe kam nicht aus dem Kreml, sondern von den „Dumpfbacken in Washington“. Diese hätten ihre Wähler mit den „bestechlichen Mitgliedern des Clinton-Clans“ so satt gemacht, dass die Amerikaner bereit gewesen wären, jeden anderen zu wählen, auch eine „Operettenfigur“ wie Trump.
Diese „Show der Absurdität“, erklärte Deripaska via Telegram, gehe nun weiter, um „die Obskuranten des militärisch-industriellen Komplexes in den USA“ und „ein paar verrückte Analysten“ zufrieden zu stellen. Den Letzteren gab der Unternehmer auch Schuld daran, dass die US-Schulden ein „astronomisches Ausmaß“ erreicht hätten.
„Es ist bequem, die Wählerschaft, die mit Hollywood-Filmen über schreckliche Russen aufgewachsen ist, weitere zehn Jahre mit allerlei Blödsinn zu füttern“, so Deripaska.

Durchsuchungen bei zwei Häusern in Washington

Die US-Bundespolizei FBI hatte am Dienstag zwei Häuser in Washington durchsucht, die vermutlich dem russischen Milliardär Oleg Deripaska gehören. Sein Sprecher erklärte gegenüber SNA, dass die Immobilie Verwandten des Geschäftsmannes gehöre und dass die Ermittlungen mit den US-Sanktionen zusammenhingen.
Weißrussische Flagge  - SNA, 1920, 20.10.2021
Weißrussland schließt Generalkonsulat in New York
Das US-Finanzministerium behauptet, dass Deripaska „Meldungen zufolge als eine Person identifiziert wurde, die Geldwäsche im Interesse von Russlands Präsident Wladimir Putin betreibt“.

Deripaska unter Sanktionen des US-Finanzministeriums

Im April 2018 hatten die USA Deripaska und die von ihm kontrollierten Unternehmen auf die „Schwarze Liste“ (SDN-list) gesetzt. Seine Aktiva in den USA wurden gesperrt und alle Geschäfte mit seinen Firmen untersagt.
Im Januar 2019 strich das US-Finanzministerium das Strom-Aluminium-Konglomerat En+ Group sowie den von ihm kontrollierten Aluminiumgiganten RusAL und den Stromkonzern Eurosibenergo von der Liste, nachdem Deripaska seinen Anteil an der Gruppe auf unter 44,95 Prozent gesenkt hatte. Der Unternehmer selbst sowie sein über die Holding Russische Maschinen kontrolliertes Autowerk GAZ blieben auf der Liste.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала