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Massenamnestie in Myanmar, Eltern fordern Impfpflicht für Lehrer, Deutscher Buchpreis vergeben

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 19.10.2021
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Massenamnestie in Myanmar; Trump will Untersuchungsausschuss blockieren; Krankenhausgesellschaft begrüßt geplantes Ende der Corona-Notlage; Eltern fordern Impfpflicht für Lehrer; Lavastrom auf La Palma zerstört Bananenplantagen; Deutscher Buchpreis für Antje Ravik Strubel
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Massenamnestie in Myanmar

Die Militärjunta in Myanmar hat eine Massenamnestie für landesweit mehr als 5600 Gefangene angeordnet. Am Montagabend (Ortszeit) verließen erste Häftlinge die für ihre brutalen Foltermethoden bekannte Haftanstalt Insein in der größten Stadt Yangon. Alle waren im Zuge der Machtübernahme der Generäle Anfang Februar festgenommen worden. Zahlreiche Angehörige und Freunde harrten stundenlang vor den Gefängnissen in dem südostasiatischen Krisenland aus, viele Menschen lagen sich weinend in den Armen. Beobachter werten den Schritt der Generäle als eine direkte Reaktion auf die Ankündigung der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean, Junta-Chef Min Aung Hlaing von ihrem nächsten Gipfeltreffen Ende Oktober auszuschließen.

Trump will Untersuchungsausschuss blockieren

Ex-US-Präsident Donald Trump will die Herausgabe von Dokumenten an den Kongressausschuss zur Untersuchung der Kapitol-Attacke am 6. Januar juristisch blockieren. Trump-Anwalt Jesse Binnall reichte bei einem Bundesgericht in Washington eine entsprechende Klage ein. Trump pocht darin auf das sogenannte Exekutivprivileg. Dabei handelt es sich um das Vorrecht des Präsidenten, dem Kongress oder Gerichten gewisse Informationen vorzuenthalten. Anhänger Trumps hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses erstürmt.
Gesundheitsminister Spahn lässt sich eine Booster-Impfung gegen Coronavirus machen. Berlin, 6. Oktober 2021 - SNA, 1920, 18.10.2021
Gesundheitsminister Spahn plädiert für Ende der „epidemischen Lage“

Krankenhausgesellschaft begrüßt geplantes Ende der Corona-Notlage

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat angesichts der Corona-Impfquote in Deutschland keine Bedenken dagegen, die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite auslaufen zu lassen. Er könne den Schritt nachvollziehen und halte das auch für unproblematisch, sagte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die epidemische Lage ist Grundlage für zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, die Regelung am 25. November auslaufen zu lassen.

Eltern fordern Impfpflicht für Lehrer

Elternvertreter fordern angesichts steigender Infektionszahlen strengere Corona-Maßnahmen in den Herbst- und Wintermonaten. Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, verlangte eine Impfpflicht für Lehrkräfte. Diese müsste von der Bundesregierung bundeseinheitlich gesetzlich festgeschrieben werden, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Quarantäne ganzer Klassenverbände oder gar Schulschließungen müssten unbedingt verhindert werden.

Lavastrom auf La Palma zerstört Bananenplantagen

Ein zweiter Lavastrom wird auf der kanarischen Vulkaninsel La Palma entgegen ersten Voraussagen wohl noch nicht das Meer erreichen. Der Strom habe sich deutlich verlangsamt und bewege sich nur noch mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Stunde vorwärts. Die Lava sei noch 160 Meter vom Meer entfernt. Sie habe erneut Bananenplantagen zerstört. Der Vulkan war vor einem Monat ausgebrochen. Seitdem hat die Lava bereits 1835 Gebäude völlig zerstört.

Deutscher Buchpreis für Antje Ravik Strubel

Antje Ravik Strubel erhält den Deutschen Buchpreis 2021. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt bekannt. Ihr Buch Blaue Frau wird damit als bester deutschsprachiger Roman des Jahres ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Der bei S. Fischer erschienene Roman schildert die Flucht einer jungen Frau vor ihren Erinnerungen an eine Vergewaltigung. Die Autorin behandle das Thema mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision, urteilte die Jury.
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