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Deutschland kann nicht „wie versprochen“ 100 Millionen Impfdosen an arme Länder spenden

© CC0 / Spencer Davis/pixabayCoronavirus-Impfstoff (Symbolbild)
Coronavirus-Impfstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.10.2021
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Die Impfdosen gegen Covid-19 kann die Bundesregierung Medienberichten zufolge nicht in der angekündigten Höhe an arme Länder spenden. Damit verfehle Deutschland sein Versprechen. Schuld daran sind angeblich die Impfstoff-Hersteller.
Deutschland wird das von der Bundesregierung anvisierte Spendenziel bei Impfdosen gegen die Krankheit Covid-19 an arme Staaten verfehlen, meldet der „Mitteldeutsche Rundfunk“ (MDR) am Dienstag. Schuld daran sind angeblich die Impfstoff-Hersteller.
Es handelt sich den Angaben nach um 100 Millionen Dosen der sogenannten Impfstoffe gegen Covid-19. Verantwortlich dafür seien die Hersteller der Impfstoffe. „Sie wollten Bedingungen für die Nutzung der Impfstoffe diktieren. Zudem störten die Änderungen in den Liefermengen und die Verfallsdaten eine verlässliche Planung.“ Deshalb komme es dazu, dass in Europa große Mengen an Impfstoffen zu verfallen drohten, während sie in anderen Teilen der Welt dringend benötigt würden.
Mit Stand 29. September wurden über elf Millionen Dosen an Drittstaaten ausgeliefert, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Darunter etwa 7,3 Millionen bilateral und circa 3,8 Millionen Dosen über die Impfinitiative Covax, die Impfstoffe von Astrazeneca, Johnson & Johnson, Moderna und Biontech ausliefert.
„Deutschland wird bis zu 100 Millionen Dosen Impfstoff an Schwellen- und Entwicklungsländer abgeben, den größten Teil von ihnen über Covax. Damit trägt Deutschland zu einem verbesserten Zugang zu Impfstoffen in aller Welt bei.“ So die frühere Ankündigung, die nun laut Medien nicht mehr erreicht werden kann.
Vakzinierung gegen Covid-19 - SNA, 1920, 22.09.2021
Über Covax-Initiative und bilateral: Deutschland hat mehr als fünf Millionen Impfdosen abgegeben
„Insgesamt hat Deutschland Covax bereits fast zehn Millionen Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs übergeben. Neben Mauretanien erhielten auch die Ukraine, Namibia, Äthiopien, Malawi, Togo, Tadschikistan, Sudan, Usbekistan, Vietnam, Botswana, Ägypten und Ghana Impfstoffe. (...) Die Empfängerstaaten werden durch Covax ausgewählt. Entscheidend ist, dass sie einen besonders dringenden Bedarf haben und die Vakzine in ihren Impfkampagnen unmittelbar einsetzen können.“
Die Europäische Union plane, insgesamt mindestens 500 Millionen Dosen Impfstoffe an Länder abzugeben, die daran Bedarf haben. Die USA spendeten bislang circa 160 Millionen Dosen.
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