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Berliner Chaoswahl: Stadt schickt Mandatsbestätigung an falschen Otto

© AP Photo / Michael SohnSitzung des Bundestages
Sitzung des Bundestages - SNA, 1920, 19.10.2021
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Die Pannenserie bei der Wahl in Berlin geht weiter: Statt an Wahlgewinner Andreas Otto von den Grünen schickt die Stadt die Mandatsbestätigung an dessen Namensvetter von der FDP. Der Otto von der FDP sieht hier Amtsversagen bestätigt und fordert einen Wechsel im Abgeordnetenhaus.
Und wieder Berlin mit einer weiteren Wahlpanne: Die Hauptstadt einer der Vorreiternationen von westlichen Werten und Demokratie scheint einige Probleme gehabt zu haben, die diesjährige Wahl durchzuführen.

„Es ist einfach nur noch absurd“

Andreas Otto von den Grünen hatte seinen Wahlbezirk in Pankow gewonnen. Die Unterlagen für die Annahme seiner Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus schickte die Stadt allerdings an einen Namensvetter. Das bestätigte Otto dem „Spiegel“ auf Anfrage. Stand Montagabend habe er diesbezüglich noch keine Post von der Stadt bekommen.
Andreas Otto, FDP-Ortsvorsitzender im Bezirk Reinickendorf, wurde im Gegensatz zum grünen Otto (Bezirk Pankow) nicht ins Abgeordnetenhaus gewählt. Er erhielt aber die Einladung der Hauptstadt, die Wahl und sein vermeintliches Mandat anzunehmen.
Öffentlich wurde die Panne durch den Berliner FDP-Politiker Timo Bergemann, der den Vorfall auf Twitter schildert und schreibt: „Es ist einfach nur noch absurd.“

Otto: „Ein Wechsel bei Senatsverwaltung dringend nötig“

FDP-Mann Otto nimmt die Verwechslung auf Nachfrage von „t-online“ zwar mit Humor, kritisiert aber die Wahlleitung der Hauptstadt. „Das war schon ganz lustig, zeigt aber natürlich mal wieder das Versagen der Senatsverwaltung und dass dort dringend ein Wechsel nötig ist.“
Der FDP-Ortsvorsitzende habe die Wahlleitung über die Verwechslung informiert, wie das Nachrichtenportal berichtete. Es sei ihm ein offizielles Entschuldigungsschreiben angekündigt worden. Gert Baasen von der Geschäftsstelle der Landeswahlleiterin erklärt den Fehler gegenüber „t-online“ mit einem Versäumnis beim Abgleichen der Erreichbarkeitsanschriften aller Bewerber mit den aktuellen Meldeanschriften der Gewählten.
Martin Sonneborn von der Partei „Die Partei“ bekräftigt anlässlich der vielen Fehler bei der Berlinwahl seine Forderung nach einer Wiederholung. Der „Welt“ hatte der Europaabgeordnete bereits gesagt, er sei froh, „dass Putin keine Wahlbeobachter nach Berlin geschickt hatte“.
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