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Nachtnews: FDP entscheidet über Koalitionsgespräche, Experten wollen Ausweitung von Schutzgebieten

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 18.10.2021
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FDP entscheidet über Koalitionsgespräche; Lindner signalisiert Anspruch auf Finanzressort; Bundespolizeigewerkschaft für Grenzkontrollen nach Polen; Entführung von Missionaren; Experten wollen Ausweitung von Schutzgebieten; Australien-Urlaub eventuell schon vor Weihnachten
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

FDP entscheidet über Koalitionsgespräche

Drei Wochen nach der Bundestagswahl rüsten sich SPD, Grüne und Liberale für Koalitionsverhandlungen. Als letzte der drei Parteien will heute die FDP über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen für eine neue deutsche Regierung entscheiden. Parteichef Christian Lindner rechnet fest mit Zustimmung – und mit der Bildung der ersten Ampel-Koalition auf Bundesebene. Scheitern ist hier keine Option, sagte Lindner im ZDF. Man brauche eine stabile Regierung in Deutschland. Sie sollte auch schnell gebildet werden.

Lindner signalisiert Anspruch auf Finanzressort

Zwischen FDP und Grünen bahnt sich ein Konflikt über die Besetzung des Finanzministeriums in der angestrebten Ampel-Koalition für Deutschland an. FDP-Chef Christian Lindner sprach sich zwar gegen öffentliche Debatten über Ministerposten aus, signalisierte aber zugleich sein Interesse an dem Schlüsselressort. Grünen-Co-Chef Robert Habeck kritisierte Personalspekulationen als nicht hilfreich. Die stellvertretende Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang plädierte dafür, dass ihre Partei das Finanzministerium selbst übernimmt, weil es eine zentrale Rolle etwa bei Entscheidungen über Zukunftsinvestitionen spiele.
Vorsitzende der Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck sowie FDP-Vorsitzender Christian Lindner (r.) - SNA, 1920, 17.10.2021
Lindner und Habeck gegen Diskussionen über Ministerposten

Bundespolizeigewerkschaft für Grenzkontrollen nach Polen

Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, dringt auf die Einführung von temporären Grenzkontrollen nach Polen. Teggatz hat dies in einem Schreiben an Innenminister Horst Seehofer unter anderem mit einer hohen Zahl von unerlaubten Einreisen an der deutsch-polnischen Grenze sowie der Gesundheitsgefährdung für die Mitarbeiter der Bundespolizei begründet, wie die „Bild“ berichtete. Seit mehreren Monaten steigen die Zahlen der Aufgriffe nahezu explosionsartig an, zitierte das Blatt aus dem Brief. Nur mit der Einführung temporärer Grenzkontrollen könne die Bundesregierung einem Kollaps an den Grenzen wie 2015 vorbeugen.

Entführung von Missionaren

Die US-Regierung steht nach der Entführung von Missionaren aus den USA und Kanada mit den Behörden in Haiti in Kontakt. Man arbeite mit ihnen und behördenübergreifenden Partnern zusammen, teilte ein Sprecher des Außenministeriums mit. Das Ministerium bestätigte, dass 16 US-Bürger und eine Person aus Kanada am Samstag in der Region der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince entführt wurden. Das Wohlergehen und die Sicherheit von US-Bürgern im Ausland ist eine der höchsten Prioritäten des Außenministeriums, hieß es weiter.
Croix des Bouquets, Haiti (Archivbild) - SNA, 1920, 17.10.2021
Mehr als ein Dutzend christlicher Missionare aus USA in Haiti entführt – Medien

Experten wollen Ausweitung von Schutzgebieten

Klimaexperten fordern dringend die Ausweisung neuer Meeresschutzgebiete in der Ostantarktis, der Antarktischen Halbinsel und im artenreichen Weddellmeer. Das Thema ist eines der zentralen Punkte der 40. Konferenz der Antarktis-Kommission CCAMLR. Das Gebiet umfasst beinahe vier Millionen Quadratkilometer und damit ein Prozent der Weltmeere, hieß es in einer Mitteilung der Deutschen Umwelthilfe und weiterer Klimaschutzorganisationen. Es wäre demnach die größte Meeresschutzmaßnahme der Geschichte.

Australien-Urlaub eventuell schon vor Weihnachten

Australien könnte nach Auffassung von Handels- und Tourismusminister Dan Tehan nun doch bereits vor Weihnachten seine internationalen Grenzen öffnen und wieder Urlauber empfangen. „Natürlich ist es unsere Priorität, Australier nach Hause zu bringen“, sagte Tehan heute dem Sender Sky News Australia. „Aber meiner Meinung nach können wir vor Weihnachten damit beginnen, auch alle anderen – darunter internationale Touristen – hereinzulassen. Voraussetzung sei aber, dass mindestens 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 16 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft seien.
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