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Touristen aus Finnland zeigen vor KZ-Gedenkstätte Dachau Hitlergruß

© CC0 / Thobias Rebein / PixabayDeutsche Polizei (Symbolbild)
Deutsche Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.10.2021
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Die bayerische Polizei hat gegen zwei finnische Touristen ein Strafverfahren eingeleitet. Die Männer sollen vor der KZ-Gedenkstätte in Dachau den „Hitlergruß“ gezeigt und sich dabei gegenseitig mit dem Handy fotografiert haben. Gegen die beiden und ihren Begleiter wurde zudem ein Besuchsverbot verhängt.
Zeugen hatten am Sonntagnachmittag die Polizei darüber verständigt, dass sich vor dem Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte drei Personen aufhalten, die den „Hitlergruß“ zeigen und sich dabei mit dem Handy fotografieren würden. Eine Streife der Polizeiinspektion Dachau konnte kurze Zeit später die drei Personen vor Ort antreffen. Sie seien als Touristen aus Finnland im Alter zwischen 50 und 52 Jahren identifiziert worden, teilte die Polizei am Montag mit.
Polizei in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 23.03.2021
Nach Hitlergruß in Berliner U-Bahn vor eineinhalb Jahren: Gesuchte stellen sich
Die Männer seien sich offensichtlich der deutschen Gesetzeslage nicht bewusst gewesen und wollten ihre Aktion als Scherz verstanden haben.
„Nach den Befragungen vor Ort stellte sich heraus, dass zwei der drei Männer tatsächlich den Hitlergruß gezeigt hatten und dabei auch unter Alkoholeinfluss standen.“
Gegen sie sei noch vor Ort wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein Strafverfahren eingeleitet worden. Alle drei Personen erhielten zudem ein lebenslanges Hausverbot für die KZ-Gedenkstätte.
Vor einer Woche hatte die Polizei in Frankfurt am Main einen Mann festgenommen, nachdem er in der Nähe des Jüdischen Museums mehrfach den Hitlergruß gezeigt hatte. Der 26-jährige Wohnsitzlose wurde im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt, wie die Polizei mitteilte.
Anfang Oktober war ein 38-Jähriger in Bremen angezeigt worden, nachdem er gegenüber einer Schulklasse und Polizisten wiederholt einen Hitlergruß gezeigt hatte. Außerdem soll er Schüler und Schülerinnen beleidigt und bedroht haben.
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