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Moskau nennt Bedingung für Wiederaufnahme des Dialogs mit Nato

© SNA / Anton DenisovGebäude des russischen Außenministeriums
Gebäude des russischen Außenministeriums - SNA, 1920, 18.10.2021
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Die Nato soll laut dem stellvertretenden Leiter der russischen Delegation im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung, Andrej Beloussow, ihre Eindämmungsstrategie gegenüber Moskau aufgeben und Schritte zur Deeskalation unternehmen, um den Dialog mit Russland zu ermöglichen.
Es werde für Russland schwierig sein, mit der Nato im Dialog zu bleiben, solange die Allianz an der Eindämmungsstrategie gegen Moskau festhalte, sagte Beloussow am Montag in einer Sitzung des Ausschusses.
Er verwies darauf, dass die Nato ihr militärisches Potenzial ständig ausbaue und ihre Militäroperationen an der russischen Grenze intensiviere.
Beloussow betonte, dass man jetzt „Schritte zur Verbesserung der Situation“ unternehmen sowie „gewissenhaft Vereinbarungen, einschließlich des Wiener Dokuments“ einhalten müsse. „Zusätzliche freiwillige Transparenzmaßnahmen“ seien auch sinnvoll.
Bundesaußenminister Heiko Maas - SNA, 1920, 18.10.2021
Maas: Russlands Entscheidung zu Nato-Dialog wird „Eiszeit verlängern“
„Wir schlagen vor, Maßnahmen zur Deeskalation, unter anderem zur gegenseitigen Reduzierung der militärischen Aktivitäten entlang der Grenze zwischen Russland und den Nato-Staaten, zu vereinbaren und die Mechanismen zur Verhinderung von Zwischenfällen und gefährlichen militärischen Aktivitäten zu verbessern“, sagte Beloussow.

Russland-Politik der Nato bleibt stabil

Die Nato bedauert laut ihrer Sprecherin Oana Lungescu Moskaus Entscheidung, die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Bündnis einzustellen.
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, erklärte, die Russland-Politik der Nato bleibe konsequent. Dazu zähle unter anderem „Reaktion auf russische Aggression“, während man jedoch „die Tür für einen bedeutsamen Dialog“ offen lasse.

Krise in Nato-Russland-Beziehungen

Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte am Montag, Russland werde ab dem 1. November die Arbeit seiner ständigen Vertretung bei der Nato einstellen. Auch die Arbeit des militärischen Hauptvertreters in Moskau sowie des Informationsbüros der Allianz solle gestoppt werden.
Lawrow sagte weiter, dass es jetzt keine Kommunikation zwischen den Parteien über das Militär gebe. Einer der Botschafter der Nato-Mitgliedstaaten in Moskau könnte im Notfall nach Ermessen der Allianz Verbindung mit Russland aufnehmen, fügte das Außenministerium hinzu.
Zuvor hatte die Nato acht Mitarbeitern der russischen ständigen Vertretung in Brüssel die Akkreditierung entzogen und die Maximalgröße der russischen Vertretung von 20 auf zehn Personen reduziert. Die Entscheidung wurde nicht erklärt. Moskau werde „nicht mehr so ​​tun, als wären in naher Zukunft Veränderungen in den Beziehungen möglich“, sagte Lawrow.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 18.10.2021
Ab 1. November: Russland stellt Arbeit seiner Nato-Vertretung ein – Lawrow
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