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Frankreichs Botschafter erklärt seine Ausreise aus Belarus

CC BY 3.0 / TheFlyingDutchman / Wikimedia CommonsFrankreichs Botschaft in Weißrussland (Archivbild)
Frankreichs Botschaft in Weißrussland (Archivbild) - SNA, 1920, 18.10.2021
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Frankreichs Botschafter Nicolas de Lacoste hat in einer Videobotschaft an das belarusische Volk den Grund für seine Ausreise aus Minsk geschildert. Er habe kein Beglaubigungsschreiben vorgelegt, weil Paris den Sieg des Präsidenten Alexander Lukaschenko bei den Wahlen im vergangenen Jahr nicht anerkannt hatte.
„Leider müssen meine Frau und ich Belarus verlassen. Wie Sie wissen, hat Frankreich das Wahlergebnis vom 9. August 2020 nicht anerkannt, und ich habe mein Beglaubigungsschreiben nicht übergeben“, hieß es in der Botschaft.
Frankreichs Botschafter habe in Belarus „schwierige, aber unvergessliche Tage verbracht“. Er habe viele spannende Begegnungen und Entdeckungen gemacht, viele mutige und willensstarke Menschen kennengelernt. „Seien Sie sich bewusst, dass wir an Ihrer Seite bleiben. Wir rufen Sie auf, die Hoffnung auf bessere Tage nie aufzugeben“, sagte Nicolas de Lacoste in seiner Abschiedsrede.
Frankreichs Außenministerium hat Medienberichte vom Montag über die Ausreise seines Botschafters auf Aufforderung der Regierung in Minsk bestätigt. Wie der Sprecher des belarusischen Außenamtes, Anatoli Glas, später klarstellte, hat der französische Botschafter in Belarus das von den internationalen Regeln vorgesehene Verfahren zur Amtsübernahme nicht abgeschlossen. Minsk habe Paris über den Ablauf der Zustimmungsfrist für seine Ernennung informiert. Gleichzeitig wurde der belarusische Botschafter in Frankreich, Igor Fisenko, zu Konsultationen nach Minsk abberufen.
Frankreich erkennt wie auch andere EU-Staaten den Sieg von Alexander Lukaschenko bei den Präsidentenwahlen im August vergangenen Jahres nicht an. Seit Oktober 2020 verhängt die EU schrittweise Sanktionen gegen Belarus sowie Einschränkungen gegen Dutzende hochrangige Beamte.
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