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Zahl der Asylanträge in Deutschland steigt seit Jahresbeginn um mehr als ein Drittel

© AP Photo / Jens MeyerAfghanische Migranten in Deutschland (Archivfoto)
Afghanische Migranten in Deutschland (Archivfoto) - SNA, 1920, 17.10.2021
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Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist in diesem Jahr um mehr als ein Drittel gewachsen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nahm von Januar bis September 2021 nach eigenen Angaben 100.278 Erstanträge entgegen – 35,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Am stärksten vertreten unter den Asylerstantragstellenden waren demnach syrische Staatsangehörige mit 40.472 Erstanträgen. Syrer waren auch im Vorjahr mit 25.757 Erstanträgen auf Platz eins gewesen. Weiter folgten 2021 Afghanen mit 15.045 Erstanträgen (6321 Erstanträge im Vorjahr) und Iraker (8531 Erstanträge, Vorjahr: 6982 Erstanträge).
Von Januar bis September 2021 waren 19.554 der Asylerstantragstellenden (knapp 20 Prozent) in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr. Ohne diese in Deutschland geborenen Kinder unter einem Jahr wurden damit insgesamt 80.724 Erstanträge gestellt.
Die deutsche Flagge  vor dem Gebäude des Bundesinnenministeriums  - SNA, 1920, 08.09.2021
Zahl der Asylbewerber aus Moldau stark gestiegen – BMI warnt vor falschen Schutzsuchenden
Die Zahl der Folgeanträge stieg 2021 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 162,4 Prozent auf 31.454. Insgesamt wurden 113.223 Erst- und Folgeanträge im Berichtzeitraum entschieden, davon: Syrien mit 47.464 Entscheidungen (56,5 Prozent), Irak mit 7941 Entscheidungen (33,8 Prozent) und Afghanistan mit 7708 Entscheidungen (40,4 Prozent). Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren 112.821 Entscheidungen über Asylanträge getroffen worden.
Allein im September 2021 wurden Asylverfahren von 11.972 Personen vom Bundesamt entschieden. Die meisten Entscheidungen wurden dabei für Syrien (3.905), Irak (927) und Moldau (763) getroffen. Im Vergleich zum Vormonat (10.979 Entscheidungen) stieg die Zahl der Entscheidungen um neun Prozent. Im Vergleich zum September 2020 (11.075 Entscheidungen) gab es eine Zunahme um 8,1 Prozent.

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