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CDU-Politikerin Prien für Frauenquote an der Parteispitze

© AP Photo / JENS MEYERCDU-Logo (Archiv)
CDU-Logo (Archiv) - SNA, 1920, 17.10.2021
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Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien setzt sich für eine Frauenquote an der CDU-Spitze ein. Das Team an der Spitze müsse aus Frauen und Männer bestehen – „und dabei dürfen die Frauen nicht nur Garnitur sein“, sagte die CDU-Politikerin in einem Medieninterview.
„Wir haben in der CDU immer eine echte Frauenquote abgelehnt. Das manchmal ernst gemeinte, manchmal fadenscheinige Argument war: Es geht ja um Leistung und nicht um Geschlecht“, sagte Prien dem „Tagesspiegel“.
„Gleichzeitig haben wir aber keine Probleme damit, den Regionalproporz in Reinkultur zu kultivieren. Die nüchterne Realität ist: Wir schaffen es nicht ohne Quote.“
Auch sie kenne keine Frau, die sich jetzt für den Parteivorsitz bewerben wolle, sagte die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein.
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Das sind die größten Frauen der Welt
„Wir haben kein Sensorium mehr dafür, was in der Mitte der Gesellschaft gedacht wird. Wenn wir das nicht vernachlässigt hätten, wäre uns diese Niederlage vielleicht erspart geblieben“, kritisierte sie. Die Partei muss sich Prien zufolge viel mehr öffnen, um für Frauen, auch für Menschen mit Migrationshintergrund und für all jene attraktiv zu werden, „die diese Gesellschaft maßgeblich mitgestalten.“
Aus Priens Sicht braucht die CDU ein Personalangebot, das nicht nur aus einem Vorsitzenden oder einer Vorsitzenden besteht, sondern in der Lage sei, die Partei „tatsächlich zu befrieden“. „Denn da steckt unser eigentliches Problem. Wir sind eine Partei in Unruhe und im Umbruch. Wir brauchen ein Team von Frauen und Männern, die sich vertrauen, die anständig miteinander umgehen und die einen Plan haben, wie man die CDU nicht zu alter Stärke, sondern zu neuer Stärke führt.“
Die CDU sieht die Politikerin „in einer existenziellen Krise“. Die Gesellschaft veränderte sich rasch. „Wir müssen uns ebenfalls verändern, sonst droht uns ein Schicksal wie der Democrazia Cristiana in Italien und anderen untergegangenen Volksparteien.“
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