Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nach Attacke auf Gewerkschaft: Zehntausende demonstrieren in Rom gegen Faschismus

© CC0 / ulleo / PixabayItalienische Polizisten im Einsatz (Symbolbild)
Italienische Polizisten im Einsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.10.2021
Abonnieren
Vor einer Woche hatten Rechtsradikale bei Ausschreitungen während einer Demo in Rom den Sitz der Gewerkschaft CGIL angegriffen. Nun sind Zehntausende Menschen in der italienischen Hauptstadt auf die Straßen gegangen, um gegen Faschismus zu demonstrieren.
„Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie“ lautete das Motto der Veranstaltung, die die Gewerkschaftsbünde CGIL, CISL und UIL organisiert hatten. Zu der Kundgebung kamen Medienberichten zufolge mehr als 50.000 Menschen.
Nach Angaben der Gewerkschaften standen etwa 800 Busse und zehn Sonderzüge in ganz Italien bereit, um die Menschen in die Hauptstadt zu bringen. Mit Fahnen und Bannern zogen Tausende Gewerkschaftsanhänger und verschiedene linke Gruppen durch die Straßen um den Veranstaltungsort an der Piazza di San Giovanni in Laterano unweit des Kolosseums.

Italien gedenkt Razzia durch Nazis

Nach den Ausschreitungen vor einer Woche während der Demonstration gegen die erweiterten Corona-Regeln in Italien waren am Samstag zahlreiche Polizeieinheiten und Hubschrauber im Einsatz. Am Rande hatten damals unter anderem Mitglieder der rechtsradikalen Partei Forza Nuova den CGIL-Sitz attackiert. Bei den Protesten gab es mehrere Verletzte.
Mitarbeiter der italienischen Fluggesellschaft Alitalia streiken gegen Politik der Regierung zur Krise- und Corona-Bekämpfung  - SNA, 1920, 11.10.2021
Verkehr, Schulen, öffentlicher Dienst: Italiener streiken gegen Regierungspolitik
Italiens Politik diskutiert derzeit über die Auflösung der Partei. CISL-Generalsekretär Luigi Sbarra forderte auf der Kundgebung, schnell beim Auflösen neofaschistischer und neonazistischer Organisationen voranzuschreiten. Italien gedachte am Samstag auch einer Razzia durch die Nazis vor 78 Jahren in Rom, in deren Folge mehr als 1000 Juden in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала