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Junge mit Spielzeug-Waffe löst Großeinsatz der Polizei aus

© CC0Polizeiauto (Symbolbild)
Polizeiauto (Symbolbild)  - SNA, 1920, 16.10.2021
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In Schwaben hat ein 15-Jähriger am Freitag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der Junge war am Nachmittag mit einer Spielzeug-Waffe in der Hand, die einer echten Schusswaffe zum Verwechseln ähnlich sah, auf einer Straße in Lindau aufgetaucht.
Der Jugendliche, der einen Tarnanzug anhatte, fiel einem Restaurantbesucher auf, der die Polizei verständigte. „Ein Gast des Restaurant Sünfzen staunte nicht schlecht, als er den Jugendlichen mit einem Tarnanzug gekleidet und einer augenscheinlichen Langwaffe in der Hand die Maximilianstraße auf und ablaufen sah“, teilte die Polizei am Freitag mit.
„Da zunächst nicht klar war, ob es sich um eine echte Schusswaffe handelte, wurden mehrere Streifenwagen aus Lindau und den umliegenden Dienststellen, sowie der Bundespolizei hinzugezogen.“
Vor Ort stellten die Beamten jedoch fest, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte. Den Jungen erwartet unter anderem eine Anzeige gemäß dem Strafgesetzbuch.
In der vergangenen Woche hatten Polizisten in Gelsenkirchen von einem Jungen ein echt aussehendes Spielzeug-Sturmgewehr beschlagnahmt. Der Zwölfjährige aus Castrop-Rauxel habe im Hauptbahnhof auf einen vorbeifahrenden Güterzug gezielt, wie die Polizei mitteilte.
Spielzeugwaffe des 12-Jährigen - SNA, 1920, 10.10.2021
Auf Zug gezielt: Polizei in Gelsenkirchen nimmt Minderjährigem Plastik-Sturmgewehr weg
Aufgrund der Entfernung sei zunächst nicht ersichtlich gewesen, ob die Waffe echt war. Als sich die Beamten dem Jungen näherten, erkannten sie, dass es sich um einen Minderjährigen mit einer Spielzeugwaffe handelte.
Wenige Tage davor hatte eine Spielzeugwaffe einen Großeinsatz der Sicherheitskräfte in Zeltingen-Rachtig (Rheinland-Pfalz) ausgelöst. Eine Zeugin hatte zwei Männer gemeldet, die mit einer Schusswaffe hantiert und in Richtung einer Brücke geschossen haben sollen. Einer der beiden konnte dann im Laufe einer Fahndung festgenommen werden.
„Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der benutzten Pistole um eine sogenannte Softair-Pistole, die aufgrund ihrer Kennzeichnung als Spielzeugwaffe eingestuft werden konnte“, hieß es von der Polizei.
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