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Bezahlen per Gesichtserkennung nun möglich: „Face Pay“ startet in Moskauer U-Bahn

© AFP 2021 / NATALIA KOLESNIKOVAKameras mit Gesichtserkennung (Face Pay) in der Moskauer U-Bahn
Kameras mit Gesichtserkennung (Face Pay) in der Moskauer U-Bahn - SNA, 1920, 16.10.2021
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Fahrgäste der Moskauer U-Bahn können ihre Tickets nun auch über Kameras mit Gesichtserkennung (Face Pay) bezahlen. Rund 25.000 Menschen sollen das System bereits am ersten Tag genutzt haben.
„In nur einem Tag seit der Einführung von Face Pay haben sich bis zu 25.000 U-Bahn-Passagiere dem „Per Gesicht“ - Zahlungsdienst angeschlossen“, heißt es im Telegram-Kanal des Moskauer Verkehrsamts.
„Unsere Erwartungen sind übertroffen worden“, sagte der für Verkehr zuständige Vize-Bürgermeister Maxim Liksutow. Die umstrittene Technologie war zuvor seit Anfang des Jahres getestet worden.
Liksutow zufolge zeugt dies davon, dass viele Bürger für innovative Technologien bereit seien.
„Um in die U-Bahn einzusteigen, brauchen Fahrgäste weder eine Karte noch ein Smartphone – sie müssen nur in die Kamera am Drehkreuz schauen“, erläuterte Liksutow.
„Im Auftrag des Bürgermeisters von Moskau werden wir weiterhin kontaktlose Methoden zum Bezahlen des Fahrpreises einführen und entwickeln, damit die Passagiere die bequemste für sich auswählen können“.
Um Face Pay zu nutzen, müssen die Fahrgäste ein Foto von sich, ihre Bankkarte und ihre Karte für Fahrten mit Bahn und Bus hochladen und diese mit der Metro-App verknüpfen. „Moskau ist die erste Stadt der Welt, in der das System in diesem Umfang funktioniert“, sagte der Vize-Bürgermeister.
Er rechne damit, dass die „Face Pay“ genannte Bezahlmethode in den kommenden zwei bis drei Jahren von zehn bis 15 Prozent der Fahrgäste genutzt werden werde. Die Methode sei sicher und könne auch beim Tragen von Corona-Schutzmasken genutzt werden, versicherten die Behörden.
Überwachungskamera (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.10.2021
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Die unabhängige Organisation Roskomswoboda warnte dagegen, die Aussagen über die Sicherheit des Systems seien „ziemlich zweifelhaft“. Daten könnten zudem in die Hände der Sicherheitsdienste gelangen. Technologien zur Gesichtserkennung werden in Russland seit längerem ausgebaut. Darüber wurden zuletzt auch Corona-Patienten aufgespürt, die die Quarantäne zu Hause nicht eingehalten hatten.
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