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Russlands Marine hindert US-Zerstörer an Verletzung russischer Seegrenze

© SNA / Vitaly AnkovKampfschiff der russischen Marine, der Zerstörer „Admiral Tribuz“ (Archivbild)
Kampfschiff der russischen Marine, der Zerstörer „Admiral Tribuz“ (Archivbild) - SNA, 1920, 15.10.2021
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Nach Angaben der russischen Seestreitkräfte unternahm ein Zerstörer der amerikanischen Navy am heutigen Freitag den Versuch, unerlaubt in die Hoheitsgewässer Russlands im Japanischen Meer einzudringen. Ein russischer Zerstörer hat die Grenzverletzung verhindert.
Der Vorfall hat sich russischen Angaben zufolge am heutigen Freitag um circa 17.00 Uhr Ortszeit in der Peter-der-Große-Bucht ereignet. Der US-Zerstörer „USS Chafee“, der sich bereits seit mehreren Tagen im Japanischen Meer aufgehalten habe, sei auf die russischen Hoheitsgewässer zugefahren und habe dabei die Absicht signalisiert, die russische Seegrenze zu durchqueren.
Ein Kampfschiff der russischen Marine, der Zerstörer „Admiral Tribuz“, habe die amerikanische Crew über einen internationalen Kommunikationskanal auf die Unzulässigkeit einer solchen Tat hingewiesen. Auch sei die Mannschaft der „USS Chafee“ darauf aufmerksam gemacht worden, dass sie sich in einem für die Schifffahrt aufgrund einer maritimen Übung gesperrten Gebiet befunden habe.

Knapp an Kollision vorbei

„Statt den Kurs zu ändern und das Sperrgebiet zu verlassen, hisste die ‚USS Chafee‘ nach dem Erhalt der Vorwarnung mehrere Signalflaggen, die die Vorbereitung auf den Start eines Bordhubschraubers anzeigten, … und unternahm weitere Handlungen zur Verletzung der russischen Staatsgrenze“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.
Vorbereitungen auf den Start eines Bordhubschraubers bedeuteten demnach, dass eine Kurs- und Geschwindigkeitsänderung des Trägerschiffs unmöglich sei. Angesichts dieser Lage habe das russische Kampfschiff „auf der Grundlage internationaler Schifffahrtsregeln“ zur Verdrängung des potenziellen Eindringlings von den russischen Hoheitsgewässern angesetzt. Die „USS Chafee“ sei um circa 17.50 Uhr beigedreht, als der Abstand zum russischen Zerstörer keine 60 Meter mehr betragen habe.
Das Vorgehen der amerikanischen Crew sei ein „grober Verstoß gegen die internationalen Regeln zur Vermeidung von Schiffskollisionen auf See und gegen das russisch-amerikanische Zwischenregierungsabkommen zur Prävention von Zwischenfällen im offenen Meer von 1972“, so das Verteidigungsministerium in Moskau.
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