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Präsidentschaftswahlen 2022 in Frankreich: Le Pen will Windenergie abbauen und auf Atomkraft setzen

© AP Photo / Daniel ColeMarine Le Pen spricht auf einer Veranstaltung im französischen Frejus
Marine Le Pen spricht auf einer Veranstaltung im französischen Frejus - SNA, 1920, 15.10.2021
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Die rechtspopulistische französische Politikerin Marine Le Pen will Windkraftanlagen abbauen, Subventionen für erneuerbare Energien streichen und stattdessen auf Atomenergie setzen, wenn sie die kommenden Präsidentschaftswahlen 2022 in Frankreich gewinnen sollte.
Die Vorsitzende des „Rassemblement National“ (früher „Front National“) sagte am Donnerstag gegenüber RTL, Wind- und Sonnenenergie seien keine erneuerbaren Energien, sie seien unstetig. „Wenn ich (als Präsidentin – Anm. d. Red.) gewählt werde, werde ich den Bau neuer Windparks stoppen und ein großes Projekt zu deren Abbau starten“, so Le Pen.
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„Ich gebe den Franzosen Geld zurück“, betonte die RN-Chefin. Sie würde die Subventionen für Wind- und Solarenergie abschaffen, die sich ihrer Meinung nach auf sechs bis sieben Milliarden Euro pro Jahr beliefen. Somit werde sie „den Franzosen die Hälfte einer Steuer zurückzugeben, die sie auf ihre Stromrechnung zahlen“.
Le Pen will lieber die französische Atomindustrie unterstützen, indem sie den Bau mehrerer neuer Atomreaktoren zuließe. „Ich bin nicht Emmanuel Macron, ich habe klare Positionen, ich habe Überzeugungen. Ich ändere mich nicht, ich sage im Voraus, was ich tun werde, weil ich daran glaube", betonte die Politikerin.
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Die RN-Chefin würde auch die Corona-Gesundheitspässe abschaffen. „Die Epidemie ist nicht vorbei, aber sie ist auf einem extrem niedrigen Niveau“, sagte sie am Donnerstag vor RTL und stellte die „Verhältnismäßigkeit“ der Maßnahme in Frage. „Es ist nicht möglich, auf Dauer in einem Ausnahmezustand zu leben“, so Le Pen.
Die RN-Chefin gilt als der wichtigste Konkurrent Marcons bei der kommenden Wahl. 2017 schaffte sie es in die zweite Runde bei den letzten Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Sie zeigte sich sicher, dass sie die Wahl diesmal gewinnen werde.
Ihre Äußerungen zur Lösung der aktuellen Energie-Krise in Europa erfolgen zwei Tage, nachdem der französische Präsident Emmanuel Macron seine Pläne zur Senkung des Kohlenstoffausstoßes durch Milliarden-Euro-Investitionen in Mini-Atomkraftwerke bekanntgegeben hatte.
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