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Deutsche Forscher entdecken neue Corona-Komplikation – nun ist Sehvermögen betroffen

© CC0 / Matryx / PixabayAuge (Symbolbild)
Auge (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.10.2021
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Eine Studie deutscher Wissenschaftler hat gezeigt, dass das Coronavirus in Augen gelangen und Photorezeptoren sowie Ganglienzellen der Netzhaut infizieren kann. Dies könnte einer der Gründe sein, warum einige Patienten nach dem überstandenen Coronavirus Augenprobleme haben.
Die Wissenschaftler nutzten Organellen aus menschlichen Zellen, um eine Netzhautinfektion durch das Sars-Cov2-Virus zu untersuchen. Sie kamen zu dem Schluss, dass das Coronavirus im Stande sei, Netzhautzellen zu infizieren und sich dabei zu replizieren. Außerdem rufe das Virus eine Expression von mehreren Entzündungsgenen hervor – zum Beispiel Interleukin 33, ein Gen, das mit einer akuten Covid-Erkrankung und einer Netzhautdegeneration in Verbindung stehe, hieß es in dem Vorabdruck des Artikels.
Die Studie zeigte, die Verwendung von Antikörpern blockiere die ACE2-Rezeptoren, die das Coronavirus als Einfallstor in die Zellen benutzt und die fast überall im Körper nachgewiesen sind, und reduziere wesentlich die Covid-19-Infektion von Netzhautorganellen.
Die von den Wissenschaftlern erzielten Ergebnisse würden die Notwendigkeit unterstreichen, Netzhautpathologien bei Menschen als potenzielle Folge von „Long Covid“ zu berücksichtigen, so die Forscher.
Esteban Ocon (l.) und Lewis Hamilton auf dem Podium nach dem Formel-1-Rennen in Budapest, Ungarn, der 1. August 2021 - SNA, 1920, 02.08.2021
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Das Auge vermittelt bei Menschen mehr Eindrücke als jedes andere Sinnesorgan. Pro Sekunde nehmen die Augen zehn Millionen Informationen auf und geben sie ans Gehirn weiter.
Die Augen funktionieren dabei wie eine Filmkamera: Licht fällt durch die einzelnen Bestandteile des Auges – Hornhaut, vordere Augenkammer, Pupille, Linse und Glaskörper bis auf die Netzhaut. Dort wird das Licht gebündelt, sodass Bilder entstehen. Von der Netzhaut wandern diese über den Sehnerv zum Gehirn. Aus der Kombination der Bildeindrücke beider Augen entsteht eine räumliche Vorstellung unserer Umgebung.
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