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Clinton auf Intensivstation, Canberra beendet Lockdown, Köpi-Räumung: Autos und Gebäude beschädigt

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 15.10.2021
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Vor der „Köpi“-Camp-Räumung werden Autos und Gebäude beschädigt, Bill Clinton befindet sich wegen einer Harnwegsinfektion auf der Intensivstation; Australiens Hauptstadt Canberra beendet Lockdown nach zwei Monaten; US-Staatsanwälte hinterfragen Facebooks Umgang mit Impfgegnern; EU-Arbeitskommissar Schmit warnt vor britischen Verhältnissen.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Köpi-Camp-Räumung: Autos und Gebäude beschädigt

In der Nacht zum Freitag sind in Berlin-Mitte vor der geplanten Räumung des linksautonomen Wagencamps „Köpi“ in der Umgebung Autos und Gebäude beschädigt worden. Mehrere Fahrzeuge seien in Brand gesetzt worden. Das teilte eine Polizeisprecherin am frühen Morgen mit. Bei elf Autos wurden nach ihren Angaben Scheiben eingeworfen, auch auf Gebäude flogen Steine und Farbbeutel, Fenster gingen zu Bruch.
Einige wenige Unterstützer seien der Sprecherin zufolge zu den ab 05.00 Uhr angemeldeten Kundgebungen am Rande der abgesperrten Zone um das Gelände gekommen. Die Polizei habe nach eigenen Angaben 2000 Beamte in Berlin im Einsatz - davon 700 aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei.

Bill Clinton befindet sich wegen Harnwegsinfektion auf Intensivstation

Der Ex-US-Präsident Bill Clinton ist wegen einer Harnwegsinfektion auf die Intensivstation eines Krankenhauses im US-Staat Kalifornien eingeliefert worden. Der 75-Jährige sei bereits „auf dem Weg der Besserung, guter Dinge und sei den Ärzten, Pflegern und Mitarbeitern, die ihn ausgezeichnet behandelten, unglaublich dankbar“, teilte sein Sprecher am Donnerstag auf Twitter mit.
Der Ex-Präsident liege aus Gründen der Privatsphäre und der Sicherheit auf der Intensivstation, nicht, weil er intensive Pflege benötige, wie seine Ärzte erklären.

Australiens Hauptstadt beendet Lockdown nach zwei Monaten

Die Region Australian Capital Territory (ACT) mit der australischen Hauptstadt Canberra hat einen zweimonatigen Lockdown beendet. Wie die Behörden am Freitag mittteilten, dürfen ab sofort die Menschen wieder ihre Häuser verlassen. Es gibt aber weiterhin Einschränkungen: Private Haushalte dürfen bis zu fünf Gäste empfangen, draußen sind Versammlungen von bis zu 25 Personen erlaubt. Sporteinrichtungen und Friseure können aber unter Einhaltung strenger Abstandsregeln öffnen.
Nach 106 Tagen war am Montag bereits der Lockdown im Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney beendet worden. Australien hatte lange Zeit eine sogenannte Null-Covid-Strategie gefahren und war wegen harter Regeln lange erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie. Die Ausbreitung der Delta-Variante führte aber dazu, dass sich die Lockdowns in den vergangenen Monaten in mehreren Regionen häuften.

EU-Kommissar: „Idiotische“ Beschränkungen

EU-Arbeitskommissar Nicolas Schmit sieht laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) einen Teil der britischen Brexit-Probleme als Folge strikterer Regeln für ausländische Arbeitskräfte. Der EU-Austritt der Briten sei ein Live-Beispiel, wie „idiotisch“, es sei, zu sagen, man schicke ausländische Arbeitskräfte nach Hause, sagte er gegenüber der DPA. Solche Probleme könnte es siner Ansicht nach auch in der EU geben, wenn die Mobilität von Arbeitskräften beschnitten werden würde. So bestehe beispielsweise die Gefahr, dass Baustellen schließen müssten.
Dabei warnt der EU-Kommissar vor Demagogen „von links und hauptsächlich von rechts“, die versuchten das Thema für sich zu vereinnahmen. Dabei würden Ängste davor geschürt, dass heimische Arbeitsplätze an billige Arbeitskräfte aus anderen EU-Staaten verloren gingen. Ein Rezept dagegen sei, Sozialdumping zu verhindern und Arbeitsverhältnisse grundsätzlich fair zu gestalten.

US-Staatsanwälte zu Facebooks Umgang mit Impfgegnern

Generalstaatsanwälte aus 14 US-Bundesstaaten fordern Facebook auf zu erklären, ob prominente Impfgegner bei der Online-Plattform von einer Sonderbehandlung profitiert haben. Am Donnerstag wurde ein entsprechender Brief der Staatsanwälte an Facebook-Chef Mark Zuckerberg veröffentlicht. Darin beziehen sie sich auf Berichte, wonach das Netzwerk für bekannte Nutzer Ausnahmen bei der Durchsetzung seiner Inhalte-Regeln gemacht haben soll. Das System, das dies möglich gemacht haben könnte, heißt Cross-Check.
Facebook-Logo (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.10.2021
So übt Facebook Zensur: Geheime Liste mit 4000 „gefährlichen Personen und Organisationen“ geleakt
Speziell interessieren sich die Behörden für das sogenannte „Desinformations-Dutzend“. Das sind die wenigen Personen, von denen Berichten zufolge ein Großteil der Falschinformationen über Corona-Impfstoffe in den USA verbreitet wird. Dabei verweisen die Staatsanwälte auf Fälle, in denen Beiträge von Impfgegnern auf der Plattform geblieben seien. Sie wollen zudem wissen, ob dabei finanzielle Überlegungen eine Rolle gespielt hätten.
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