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Zerstörte Wahlplakate bei Bundestagswahl: AfD und Grüne zumeist zum Ziel geworden

© REUTERS / Thilo SchmülgenArbeiter entfernen ein Wahlplakat mit der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock
Arbeiter entfernen ein Wahlplakat mit der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 14.10.2021
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Im Zusammenhang mit der Bundestagswahl hat es deutschlandweit mehr als 3400 Angriffe auf Wahlplakate gegeben. Die Werbungen von AfD wurden laut der Polizei am häufigsten zum Ziel solcher Attacken.
Vom Jahresbeginn und bis zum Ende des vergangenen Monats erfasste die Polizei 1355 Straftaten in Zusammenhang mit der Bundestagswahl, die sich gegen Plakate der AfD richteten. Diese Informationen gehen aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Frage des AfD-Abgeordneten Martin Hess hervor, die der DPA vorliegt. Gut die Hälfte dieser Angriffe wurden Menschen aus dem linken Spektrum zugeordnet.
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Auf Platz zwei landeten die Grünen, die in 637 Fällen von Angriffen betroffen waren. 466 Angriffe richteten sich der Polizei zufolge gegen Wahlplakate von CDU oder CSU. Darauf folgten die Plakate von SPD und Linke, die jeweils rund 225 Mal entfernt, zerstört oder beschädigt wurden. Die Werbung von FDP wurde laut der Statistik mit 118 Attacken am seltensten angegriffen.
Die Menschen aus der rechten Szene sollen nach Angaben der Polizei vor allem die Plakate der Linkspartei und der Grünen angegriffen haben. Bei den Straftaten, die sich gegen Plakate von CDU und CSU richteten, hielten sich rechte und linke Angreifer in etwa die Waage.
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