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Globaler Klimaschutz: Schadstoff-Emissionen in G20-Staaten noch viel zu hoch

© CC0 / Gerd Altmann / PixabayCO2-Zeichen (Symbolbild)
CO2-Zeichen (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.10.2021
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Laut einer am Donnerstag vorgestellten Analyse gibt es in den G20-Staaten nicht genügend Anstrengungen bezüglich des Kampfs gegen den Klimawandel. Auch in Deutschland sind demnach die Klimabemühungen unzureichend.
Wie aus dem Climate Transparency Report des internationalen Forschungsbündnisses Climate Transparency hervorgeht, reichen die Bemühungen der G20-Staaten nicht aus, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.
Die Emissionen würden demnach in allen Industriestaaten nach Abflauen der Pandemie wieder deutlich steigen, schreiben die Verfasser des Berichts, der sich unter anderem auf Datensätze der OECD, der Weltbank und der internationalen Energieagentur (IEA) stützt. Die bisherigen Klimaziele der G20 würden den Experten zufolge zu einer Erderhitzung um 2,4 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit führen. Das Pariser Klimaschutzabkommen aus dem Jahr 2015 sieht vor, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, um verheerende Folgen für die Menschheit zumindest abzufedern.
Die Klimabemühungen in Deutschland stufen die Experten als unzureichend ein. Dem Bericht zufolge müsste Deutschland seine Emissionen bis 2030 um 72 Prozent im Vergleich zu 1990 senken, um die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten. Geplant ist aktuell eine Reduktion um 65 Prozent bis 2030.
Viele andere G20-Staaten hätten in den vergangenen Jahren größere Schritte gemacht als Deutschland, sagt Jan Burck von Germanwatch, der die Studie mitverfasst hat. So hätten sich beispielsweise Großbritannien, Frankreich und Italien zum Ziel gesetzt, noch vor 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen.
Germanwatch-Geschäftsführer Christoph Bals forderte von der kommenden Bundesregierung ein Sofortprogramm zur Emissionsreduktion. Ambitionierte Schritte seien vor allem im Verkehrs-, Gebäude-, Industrie- und Agrarbereich nötig.
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